Jüdisch-israelische Kulturtage

»Kleine Synagoge« zeigt Werke von Daniela Bromberg

Blick auf die Kleine Synagoge in Erfurt Foto: imago images / Karina Hessland

Jüdisch-israelische Kulturtage

»Kleine Synagoge« zeigt Werke von Daniela Bromberg

Daniela Bromberg ist eine Erfurter Künstlerin, die sich in ihrem Werk mit der Thora, dem Chassidismus und ethischen Fragen auseinandersetzt

 09.03.2025 10:38 Uhr

Die »Kleine Synagoge« in Erfurt zeigt ab Mittwoch Malerei und Zeichnungen der jüdischen Künstlerin Daniela Bromberg.
Die Ausstellung finde im Rahmen der diesjährigen Jüdisch-israelischen
Kulturtage Thüringen statt, teilte die Stadtverwaltung Erfurt am
Freitag mit.

Der historische Ort ist nach Aussagen der Künstlerin nicht nur ein
Ausstellungsraum, sondern auch eine persönliche Inspirationsquelle.
Hier reflektiere sie über die Bedeutung von Gemeinschaft und die
Kraft des kulturellen Gedächtnisses, heißt es in der
Pressemitteilung. Oft komme sie hierher, setze sich auf die Stufen,
bete, und manchmal weine sie. In diesen Momenten werde ihr bewusst,
wie groß die Gemeinschaft hier einmal gewesen ist. Für sie
symbolisiere die Synagoge das Band zwischen den Generationen,
erklärte die Künstlerin.

Brombergs Arbeiten verbinden den Angaben zufolge Elemente des
Chassidismus, menschlicher Wärme und eines festen Glaubens an das
Gute. Sie thematisiere moralische und ethische Prinzipien, die in der
Thora verwurzelt sind, und setze sich künstlerisch mit der Trennung
von Gut und Böse auseinander. Es gehe der Künstlerin um Gemeinschaft,
Werte und die Suche nach Heimat.

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