Hard Rock

»Kiss«-Sänger: Ähnlichkeit mit SS-Runen ist uns nicht aufgefallen

Gene Simmons in Los Angeles Foto: picture alliance / gotpap/STAR MAX/IPx

Den Mitgliedern der Kult-Rockband »Kiss« ist nach Angaben ihres Sängers und Bassisten Gene Simmons lange nicht aufgefallen, dass das Doppel-S in ihrem Band-Logo den SS-Runen ähnelt. »Das sollten nie SS-Runen sein«, sagte Simmons der in Hamburg erscheinenden »Zeit«-Beilage »Zeitmagazin«. »Es sollten Blitze sein.«

Erst Anfang der 1980er-Jahre sei der Band die Ähnlichkeit klargeworden, als sie Post von der deutschen Regierung bekommen habe, derzufolge sie die Schrift in Deutschland nicht benutzen durfte.

Chaim Witz Mehrere Musiker der US-Band »Kiss« sind jüdisch. Simmons selbst wurde als Chaim Witz im israelischen Haifa geboren, seine Mutter war laut Simmons als ungarische Jüdin im Konzentrationslager. Paul Stanley, Sänger und Gitarrist von »Kiss«, hatte eine deutsch-jüdische Mutter.

Stanley sagte dem »Zeitmagazin«, er habe in den USA Antisemitismus erlebt. In seiner Jugend habe er das Haus seiner Freundin nicht betreten dürfen, nachdem deren Eltern herausgefunden hatten, dass er Jude sei. Als er später ein Apartment in New York kaufen wollte, habe der Makler ihm gesagt, er könne ihm entweder Häuser zeigen, in denen er gerne wohnen wolle, oder Häuser, in denen man ihn als Jude wohnen lasse. epd

Meinung

Warum ich mich für meine Teilnahme am »Dschungelcamp« niemals schämen würde

Die »Lindenstraßen«-Darstellerin Rebecca Siemoneit-Barum war 2015 bei der berühmt-berüchtigten RTL-Sendung in Australien dabei. Hier erzählt sie, was die Zeit im Dschungel bis heute für sie bedeutet

von Rebecca Siemoneit-Barum  06.02.2026

Erfurt

Einzigartiges Klezmer-Projekt: Jubiläumskonzert zum Zehnjährigen als »Höhepunkt eines Prozesses«

Im Klezmerorchester Erfurt musizieren Laien und Profis gemeinsam. Nun feiert das Projekt sein zehnjähriges Bestehen - mit einem einzigen Konzert

von Matthias Thüsing  06.02.2026

Fernsehen

Doku über Geisel-Familie zeigt zerrissene israelische Gesellschaft

Ein 3sat-Dokumentarfilm zeigt das Martyrium einer amerikanisch-israelischen Familie, deren Angehörige am 7. Oktober 2023 von der Hamas entführt wurde

von Manfred Riepe  06.02.2026

Fernsehen

»Er verarscht hier alle«: Ofarim wird wieder Zielscheibe von Ariel

Endspurt im Dschungelcamp vor dem großen Finale am Sonntag. Gil Ofarim tritt nach seinem Unfall zur nächsten Prüfung an, das Kandidatenfeld lichtet sich weiter - und der Ton wird rauer

von Lukas Dubro  06.02.2026

Australien

»Action, Action, Action« im Dschungel

Regeln sind Regeln. Und Überraschungen sind Überraschungen: Jetzt unterhalten sich sogar Ariel und Gil

von Martin Krauß  06.02.2026

Berlin

Liebermann-Villa zeigt »Alles für die Kunst!«

Seinen Erfolg musste sich der Künstler Max Liebermann hart erkämpfen. Eine Ausstellung in der Liebermann-Villa am Berliner Wannsee zeigt, wie strategisch und konsequent er dabei vorging.

 05.02.2026

Kulturkolumne

Make Judaism cool again!

Wie Tel Aviver Mode für Empowerment und Hoffnung sorgt

von Sophie Albers Ben Chamo  05.02.2026

Theater

Mit Kufiya und Kippa

Noam Brusilovskys Stück »Fake Jews« in Berlin knüpft an die Geschichte von Fabian Wolff an

von Stephen Tree  05.02.2026

Film

Ganz links in der Ecke

»Coexistance, my Ass« porträtiert die israelische Comedian Noam Shuster Eliassi und ein polarisiertes Land. Doch eine wichtige Info fehlt

von Ayala Goldmann  05.02.2026