Tierschutz

Joaquin Phoenix fährt nach Award-Verleihung zum Schlachthaus

Joaquin Phoenix Foto: Courtesy of Amazon Studios

Statt ausgiebig seine Auszeichnung zu feiern ist US-Schauspieler Joaquin Phoenix nach einer Award-Show zu einem Schlachthaus gefahren. Dort schenke der 45-Jährige immer wieder Schweinen auf ihrem letzten Weg Zuwendung, berichteten mehrere Medien.

Phoenix erhielt am Sonntagabend bei den Screen Actors Guild Awards (SAG) einen Preis als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in dem Filmdrama »Joker«. Auf der Aftershow-Party zeigte er sich nur kurz. Dann schloss er sich mehreren Dutzend Demonstranten bei einer so genannten »Schweine-Wache« an und spritzte durch Öffnungen im Lastwagen Wasser auf Schweineschnauzen. »Es ist meine Pflicht«, sagte der Phoenix dem Promiportal »TMZ«.

Phoenix ist nach eigenen Angaben Veganer. Als dreijähriger Junge habe er beschlossen, auf Fleisch zu verzichten und kein Leder zu tragen, sagte der jüdische Schauspieler im Jahr 2015 der »Süddeutschen Zeitung«. Seine Meinung: »Wer Fleisch isst und Leder trägt, unterstützt Tierquälerei.«

Der Film »Joker« gilt als großer Favorit für die diesjährige Oscar-Verleihung. Der düstere Comic-Thriller von Regisseur Todd Phillips hat unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien als bester Film, für Regie und Hauptdarsteller. Phoenix hat für seine Rolle bereits einen Golden Globe gewonnen.  dpa

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  09.09.2026 Aktualisiert

»Von Monet bis Picasso«

Ausstellung in Hamburg würdigt jüdische Kunstsammler

Die Schau versammelt rund 100 Werke unter anderem von Claude Monet, Pablo Picasso, Paul Cézanne, Ernst Ludwig Kirchner, Paula Modersohn-Becker und Vincent van Gogh

 09.09.2026

Mascha Malburg und Joshua Schultheis

In eigener Sache

Mascha Malburg und Joshua Schultheis werden mit dem Georg-Stefan-Troller-Preis ausgezeichnet

Die Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen und der freie Mitarbeiter erhalten die Auszeichnung für ihre Interviewreihe mit Juden aus Deutschland

 09.09.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 10. September bis zum 17. September

 09.09.2026

Zahl der Woche

22.233 israelische Kinder und Jugendliche

Fun Facts und Wissenswertes

 09.09.2026

Musik und Politik

Pink kritisiert Macklemore für Anti-Israel-Auftritt bei Ed Sheeran

Macklemore nutzte seinen Auftritt bei einem Konzert von Ed Sheeran, um Israel Völkermord vorzuwerfen. Das hat offenbar nicht nur jüdische Organisationen verärgert, sondern auch die Sängerin Pink

 09.09.2026

Ausstellung

Der zerbrochene Messias

Utopien, Visionen und eine Frau als Erlöserin: 25 Jahre nach seiner Gründung zeigt das Jüdische Museum Berlin zwölf zeitgenössische Künstler als Kontrast zu den Schrecken der Gegenwart

von Ayala Goldmann  09.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  09.09.2026