Ranking

Jews in the News

Etwa 200.000 Juden leben in Deutschland, gerade mal 0,25 Prozent der Gesamtbevölkerung von rund 80 Millionen. Die wenigsten Bundesbürger sind deshalb je einem Juden persönlich begegnet.

methode Aber natürlich kennt man jüdische Persönlichkeiten aus den Medien. Die Bekanntesten haben wir anhand ihres Google-Rankings ermittelt (Stand von Dienstag, 9. Dezember, 14 Uhr). Dazu haben wir bei der Suchmaschine die Namen eingegeben (in Anführungszeichen, damit zum Beispiel nur »Michel Friedman« und nicht andere Michels oder Friedmans auftauchten).

Erfasst wurden nur deutschsprachige Websites – es geht um den Bekanntheitsgrad hierzulande, nicht weltweit –, und abgefragt ausschließlich Juden im Sinne der Halacha. (Gregor Gysi, der sonst mit 491.000 Nennungen Platz 2 belegt hätte, oder Wolf Biermann, mit 393.000 auf Rang 3, fielen deshalb aus der Statistik heraus.)

Die bekanntesten jüdischen Promis kommen, wie das Ranking zeigt, aus den Bereichen Medien, Kultur, Unterhaltung, Politik und Zentralrat. Wissenschaftler folgen erst auf den Rängen 10 bis 25. Auffällig: Kein einziger Rabbiner ist vertreten. Auch aus der Wirtschaft findet sich kein einziger Name unter den ersten 20.

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  19.02.2026

Leipzig

Nach Ofarims Dschungel-Triumph: Influencer sammelt Spenden für Markus W.

Der Mann, den der Musiker 2021 fälschlicherweise des Antisemitismus beschuldigt hatte, bedankt sich und plädiert für Transparenz

 19.02.2026

Programm

Lesung, Erkundung, Abrechnung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 19. Februar bis zum 25. Februar

 19.02.2026

Essay

Losing My Religion?

Warum Selbstmitleid und Eskapismus im Kampf gegen die Feinde der Demokratie nicht helfen

von Ayala Goldmann  19.02.2026

Kulturkolumne

Späte Erkenntnis

Warum es Zeit wird, sich nicht alles gefallen zu lassen – schon gar nicht von sich selbst

von Maria Ossowski  19.02.2026

Berlinale

Der richtige Film

Nach der Freilassung der Hamas-Geisel David Cunio hat der israelische Regisseur Tom Shoval eine neue Version seiner Doku »A Letter to David« gedreht. Nun wird sie in Berlin gezeigt

von Katrin Richter  19.02.2026

Berlin

Israelischer Künstler verhüllt Altar

»Parochet«: Die Rauminstallation des Künstlers Benyamin Reich ist für 40 Tage in der Berliner St. Matthäus-Kirche zu sehen

 19.02.2026

Köln

Gil Ofarim belog seine Kinder wegen der Davidstern-Affäre

In einer neuen RTL-Dokumentation gibt der Sänger Auskunft darüber, wie er mit der Situation gegenüber seinen Kindern umgegangen ist

 19.02.2026

Theater

Buh-Rufe, »Halt die Fresse«-Schreie: Tumult bei Premiere - Zuschauer greifen Schauspieler an

Am Bochumer Schauspielhaus hat ein Stück einen Tumult ausgelöst

 19.02.2026