Lenny Kravitz

»Ich liebe den Ehemann meiner Ex«

Lenny Kravitz trat im Juni beim Kinotawr Film Festival in Sotchi auf. Foto: imago images / ITAR-TASS

Beziehungen wie diese sind selten: Der US-Musiker Lenny Kravitz (»Are You Gonna Go My Way«) versteht sich eigenen Angaben zufolge nicht nur hervorragend mit seiner Ex-Frau Lisa Bonet – er scheint auch ihren neuen Mann, den Schauspieler Jason Momoa, sehr zu mögen.

Bruder Der britischen Tageszeitung »The Times« sagte der 55-Jährige über sein Verhältnis zur Familie von Bonet (51): »Wir sind wie eine Patchwork-Familie. Ich liebe ihren Ehemann – er ist wie ein Bruder für mich – und ich liebe die Kinder.«

Bonet und er seien »beste Freunde«. Um an diesen Punkt zu kommen, hätten die beiden sich Zeit gelassen. »Es ist wunderschön. Aber es kostet Arbeit.«

Heirat Die Schauspielerin Lisa Bonet (Bill Cosby Show) und Lenny Kravitz waren von 1987 bis 1993 verheiratet. Sie haben ein gemeinsames Kind, Schauspielerin und Model Zoë Kravitz (30). Lisa Bonet und der 39 Jahre alte Jason Momoa sind seit 2005 zusammen und seit 2017 verheiratet.

Die beiden haben einen Sohn und eine Tochter. Bekannt wurde Momoa vor allem mit seiner Rolle als Khal Drogo in der Serie Game of Thrones und durch den Kinofilm Aquaman.

https://www.instagram.com/p/BrNZlIfggSc/?utm_source=ig_embed

Instagram Die besondere Freundschaft von Kravitz und Momoa scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Der Schauspieler Momoa schenkte dem Musiker Kravitz im Dezember einen Totenkopf-Ring passend zu seinem eigenen.

Auf Instagram postete er ein Foto von sich und Kravitz, auf dem die beiden mit den Ringen posieren. Dem Fernsehmagazin Entertainment Tonight sagte Momoa, dass der Ring eine symbolische Geste war. »Wir passen aufeinander auf«, sagte Momoa.  dpa

Glosse

Der Rest der Welt

Der ungelesene Bücherstapel oder Die Bibliografie des idealen Menschen

von Nicole Dreyfus  01.11.2026

Eröffnung

Museum Zwangsarbeit zeigt Ausstellung zu »unerwünschten Kindern«

Beziehungen zwischen Deutschen und Zwangsarbeitern im NS-Regime waren verboten. Trotzdem gab es diese Kontakte ebenso wie Kinder aus diesen Beziehungen. Eine Ausstellung in Weimar widmet sich den Geschichten der betroffenen Eltern und Kindern

 30.10.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  30.10.2026

Literatur

»Empfänger unbekannt«: Wenn ein Freund zum Feind wird

Die judenfeindlichen Novemberpogrome von 1938 jähren sich zum 88. Mal. Anlass, die Geschichte »Empfänger unbekannt« aus demselben Jahr zur Hand zu nehmen. Darin schlägt ein Jude zurück, mit überraschenden Mitteln

von Leticia Witte  30.10.2026

München

Julia Klöckner: Verteidigung jüdischen Lebens Aufgabe für alle

Jüdische Kultur ist in Deutschland tief verwurzelt. Zum 40. Mal wollen die Kulturtage diesen Reichtum würdigen. Für die Bundestagspräsidentin ein Anlass zu Mahnung und Hoffnung

 30.10.2026

Frankfurt

Eine Akademie für Deutschland

Am Montag wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

von Josef Schuster  30.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Bettina Piper, Imanuel Marcus  29.10.2026

Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Kulturkolumne

Tikkun Olam am Abend

Das Geheimnis der Waldschnepfe

von Sophie Albers Ben Chamo  29.10.2026