Aktion

»Hevenu Schalom Alechem« am Tag der Deutschen Einheit

Symbolfoto Foto: Chris Hartung

Am Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober soll bundesweit wieder öffentlich musiziert werden. Die Initiative »3. Oktober – Deutschland singt und klingt« plant die Aktion an ungefähr 250 Orten im ganzen Land, wie die Veranstalter am Montag mitteilten. Um 19 Uhr sollen dann jeweils zehn bekannte Lieder bei Kerzenschein gesungen werden.

Die Veranstalter wollen ein Zeichen für Frieden, Solidarität und Hoffnung setzen. Wie auch im vergangenen Jahr stellen sich die Initiatoren damit gegen den Krieg in der Ukraine. Manche Lieder werden etwa auf Russisch oder Ukrainisch gesungen. Hebräisch ist auch dabei, als Zeichen gegen Antisemitismus, sowie Türkisch - in Gedenken an die Erdbebenopfer in diesem Jahr.

»Hevenu shalom alechem« Im musikalischen Repertoire sind dieses Mal Songs wie »Die Gedanken sind frei«, »Tage wie diese«, »Oh Happy Day« oder »Hevenu shalom alechem«.

Das Projekt wird es nun das vierte Jahr in Folge geben. In dem Trägerverein sind Verbände wie etwa der Bundesmusikverband Chor & Orchester, der Verband Deutscher Konzertchöre sowie zivilgesellschaftliche und kirchliche Netzwerke und Verbände organisiert. Etwa 20.000 Sängerinnen und Sänger sowie Musikerinnen und Musiker bereiten sich auf die Aktion vor.

Die Schirmherrschaft hat der Präsident des Bundesrates und Erster Bürgermeister Hamburgs, Peter Tschentscher, inne. Das zentrale Bürgerfest der Bundesregierung zum Tag der Deutschen Einheit findet in diesem Jahr in Hamburg statt. dpa

Film

Serienhit geht weiter: Warum will jeder »Nobody Wants This«?

Eine freizügige Sex-Podcasterin und ein charmanter Rabbiner verlieben sich. Ihre Geschichte ist ein gelungener Gegenentwurf zu klischeehaften Rom-Coms. So geht die Erfolgsserie weiter

von Simone Andrea Mayer  23.10.2026

Berlin

Wenn Wolf Biermann den roten Bademantel trägt

Die Stasi wollte den Liedermacher zum Alkoholmissbrauch verleiten und seine Beziehungen zerstören. Ein Film zeigt, wie er das überstand - und was er mit fast 90 macht: Kraulen in der Ostsee zum Beispiel

von Lisa Forster, Sven Gösmann  23.10.2026

Debatte

Wahl in Israel: Star-Dirigent Lahav Shani meldet sich ausführlich zu Wort

In der Vergangenheit war der Musiker mehrmals im Visier radikaler Israelfeinde

 22.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus  22.10.2026

Berlin

Igor Levit spricht über eigenes Label

Der Starpianist will andere Künstler unterstützen

 22.10.2026

Bildung

»Wir müssen investieren«

Der Präsident der Bar-Ilan-Universität, Arie Zaban, über Wissenschaft in politischen Krisenzeiten und deutsch-israelische Zusammenarbeit

von Gabriele Hermani  22.10.2026

Glosse

Beim »Spiegel« kann man jetzt mit der Nazi-Kartei chatten

Das Hamburger Nachrichtenmagazin hat nachgelegt: Nun gibt es einen Chatbot, mit dessen Hilfe der Leser mit der NSDAP-Mitgliederkartei interagieren kann. Dafür verdient der »Spiegel« Lob, Grimme-Preis und Dank, findet unser Autor

von Michael Thaidigsmann  21.10.2026

Programm

BALAGAN, KUKURÍKU und Jazzy Diaspora: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 28. Oktober

 21.10.2026

Mirjam Zadoff

Leiterin verlässt NS-Dokuzentrum München

Die Innsbruckerin geht zum 1. März 2027 ans Haus der Geschichte Österreich in Wien

 21.10.2026