Rapper Max Herre

Gespräche über Greta Thunberg

Max Herre beim Konzert von Freundeskreis bei der Kulturarena Jena Foto: imago/VIADATA

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg ist auch am Küchentisch von Musiker Max Herre (46) ein Thema. Es habe Diskussionen über die 16 Jahre alte Schwedin gegeben, die mit ihrem Protest vor dem schwedischen Parlament eine weltweite Bewegung für den Klimaschutz auslöste, sagte der Familienvater der Deutschen Presse-Agentur.

Agenda »Ich glaube, dass es interessant ist und toll ist, dass es immer wieder diese Menschen gibt, die es schaffen, andere Leute so zu inspirieren.« Thunberg sei mit einer Agenda gestartet, »aber bestimmt nicht der Agenda, ein populäres Mädchen zu werden, das so und so viele Anhänger hat, sondern mit einer Agenda für eine Sache.

Und wenn jemand damit durchkommt, und so ein leuchtendes Beispiel wird, dann ist das wichtig und inspirierend für uns alle«, erklärte der frühere Freundeskreis-Frontmann.

Klima-Debatte Es sei keine Zeit mehr, der Klima-Debatte auszuweichen: »Ich glaube, dass wir alle – mich inbegriffen – uns Fragen gefallen lassen müssen der Jungen und dieser Generation über unser Leben, über unseren Lebensstil, über das System, in dem wir leben und uns eingerichtet haben und uns bequem gemacht haben.«

Das gelte auch für die, die handeln müssten – auch da gebe es Hoffnung: »Politiker waren ja auch mal junge Leute, die irgendwie aus aktivistischen Überlegungen in die Politik gegangen sind.«

Sicher fühlten sich auch viele an den eigenen Idealismus und die Agenda erinnert, »die sehr pur ist zum Anfang einer politischen Karriere«, die sie dazu gebracht hätten, Politiker zu werden. »Und das finde ich eigentlich sehr heilsam.«  dpa

Meinung

Die Israel-Allergie der ARD: Douze Points für Israel und dann Schweigen

Die ARD-Aftershow zum Eurovision Song Contest offenbarte mehr als nur eine redaktionelle Panne. Sie zeigte ein tiefgreifendes Problem

von Guy Katz  17.05.2026

Sachbuch

Pageturner zum Nahostkonflikt

Hamza Abu Howidys Erstlingswerk »Muscheln am Strand von Gaza« erzählt von einer Jugend unter der Terrorherrschaft der Hamas

von Sabine Brandes  17.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Bettina Piper, Imanuel Marcus  17.05.2026

Das hebräische Alphabet übersetzt in Magnetbuchstaben.

Glosse

Der Rest der Welt

Urlaub in Italien oder Warum ich überall Hebräisch höre

von Nicole Dreyfus  17.05.2026

Kulturkolumne

Meine halbierte Bibliothek

Ein Umzug steht an. Warum Uwe Johnson bleibt und Günter Grass rausfliegt

von Maria Ossowski  17.05.2026

Wien

14 Aktivisten bei Anti-Israel-Demo festgenommen

Vor Beginn des ESC-Finales gab es mehrere Demonstrationen gegen Israels Teilnahme

 17.05.2026

Meinung

Ein Mutmacher in trüben Zeiten

Die Abstimmung für Noam Bettan beim Eurovision Song Contest zeigt, dass sich die Bürger nicht so einfach von israelfeindlicher Propaganda beeinflussen lassen

von Daniel Killy  17.05.2026

Eurovision Song Contest

Als die Zuschauer abstimmten, rutschte Noam Bettan deutlich nach oben

Das Zuschauervoting mit einer Abstimmung für Israels Ansehen zu verwechseln, wäre ein Fehler. Aber es sagt etwas über ESC-Fans

von Martin Krauss  17.05.2026

Aufgegabelt

Mocktail: Tel Aviv Spritz

Rezepte und Leckeres

 17.05.2026