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Auszeichnung

Fotografie-Stipendium für israelische Künstlerin Ilit Azoulay

Die israelische Künstlerin Ilit Azoulay während einer Podiumsdiskussion Foto: Heike Linde-Lembke

Die Akademie der Künste vergibt das Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2024 an die israelische Künstlerin Ilit Azoulay. Die Auszeichnung werde ihr am 28. Februar 2025 in der Akademie der Künste am Hanseatenweg überreicht, teilte die Akademie am Montag in Berlin mit. Das mit 20.000 Euro dotierte Preisgeld wird aus dem Nachlass der deutsch-amerikanischen Fotografin Ellen Auerbach (1906-2004) finanziert und alle zwei Jahre vergeben.

Azoulay werde für ihr subtiles, kaleidoskopisch angelegtes Werk ausgezeichnet, das die Fotografie in ihrer ursprünglichen Bedeutung einsetzt, um optisch Unbewusstes zu heben, hieß es zur Begründung. Ihr Archiv bestehe aus »Zustandsfotos von Wirklichkeit, die sie sammelt und in den Kontext neuer Handlungsebenen stellt«. Dabei werde der Unterschied zwischen Vorgefundenem und Arrangiertem zur Nebensache. Azoulays Arbeiten repräsentierten Tatsächliches, das zugleich poetische Imaginationen erzeugt.

Die 1972 in Jaffa geborene Azoulay hat den Angaben zufolge marokkanische Wurzeln. Sie studierte an der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem. Heute lebt sie in Berlin. epd

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 4. November

 28.10.2026

Nürnberg

Interaktives NS-Dokumentationszentrum öffnet

Nach fünf Monaten Probebetrieb wird das neu gestaltete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg am kommenden Mittwoch feierlich eröffnet. Im Zentrum des Ausstellungskonzepts stehen Barrierearmut und ein multimediales Angebot

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Philologie

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Jüdische Übersetzer haben nicht nur zwischen den Sprachen vermittelt, sondern dabei auch eigene Denkformen geprägt

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Bucerius Kunst Forum

Verstreute Meisterwerke

Eine Ausstellung in Hamburg vereint rund 100 Gemälde, Grafiken und Skulpturen aus 15 jüdischen Sammlungen und erinnert an den Kunstraub der Nationalsozialisten

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Kino

Wiener Blut

Ulrike Ottinger lädt in der Horrorkomödie »Die Blutgräfin« zum morbiden Vampirvergnügen und schwelgt in opulenten Bildern. Isabelle Huppert geht perfekt gestylt auf Beutezug

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Jerusalem

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Nachruf

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Glosse

Der Rest der Welt

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Düsseldorf

50 Jahre Kiss in Deutschland: Doro Pesch feiert ihre Helden

Wegen Kiss fing Doro Pesch mit der Musik an. Später wurde der jüdische Bassist, Sänger und Bandleader Gene Simmons ihr Mentor. Seither ist ein halbes Jahrhundert vergangen

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