Los Angeles

Filmkostüme von Marilyn Monroe werden versteigert

Rot und glitzernd: das Abendkleid, das Marilyn Monroe in »Blondinen bevorzugt« trug Foto: dpa

Los Angeles

Filmkostüme von Marilyn Monroe werden versteigert

Die Auktion soll am 1. November stattfinden

 15.08.2019 12:12 Uhr

Zahlreiche berühmte Filmkostüme der Hollywood-Ikone Marilyn Monroe (1926–1962) sollen versteigert werden. Dies gab das Auktionshaus Julien’s Auctions in Los Angeles am Mittwoch bekannt. Ein bodenlanges, mit Strass besetztes rotes Abendkleid, das Monroe 1953 in der Erfolgs-Komödie Blondinen bevorzugt trug, könnte bis zu 80.000 Dollar (72.000 Euro) einbringen.

Dreiteiler Ein gelbes Seiden-Outfit von Monroe aus dem Western Fluss ohne Wiederkehr (1954) wird auf 60.000 bis 80.000 Dollar geschätzt. Ebenso viel könnte ein gewagter Dreiteiler mit Bikini-Top, den Monroe in dem Musical Rhythmus im Blut trug, einbringen.

Zu den weiteren Stücken zählen ein schwarzes Cocktailkleid, in dem die Schauspielerin 1958 zu Interviews für den Film Manche mögen’s heiß erschien, und ein Badeanzug aus dem Film Let’s Make It Legal, der mit bis zu 20.000 Dollar veranschlagt wird. Die Auktion im kalifornischen Beverly Hills soll am 1. November stattfinden.  dpa

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026

München

Simon Rattle bleibt bis 2033 Chef des BR-Symphonieorchesters

»Symphonischer Hoagascht« oder »Singen mit Sir Simon« hießen Projekte, die Sir Simon Rattle eingeführt hat. Die Arbeit mit dem Symphonieorchester des BR und seinem Chor sagt dem Chefdirigenten zu. Er hat nun verlängert

von Barbara Just  08.10.2026

Adania Shibli

Plattitüden in Romanform

Auch das zweite auf Deutsch erschienene Buch der palästinensischen Autorin weist einen holzschnittartigen Charakter auf

von Enno Stahl  08.10.2026

Prag

Spätes Debüt

Der Schriftsteller Eli Beneš gilt als bekannteste literarische Stimme der Juden in Tschechien. Sein Roman über einen Schoa-Überlebenden machte ihn zum preisgekrönten Autor. Eine Begegnung

von Kilian Kirchgeßner  08.10.2026

Literatur

»Es gibt zwei Seiten«

Zur Frankfurter Buchmesse ruft die israelische Autorin Orna Landau gegen den Boykott von Büchern auf: »Entscheidet euch für Wissen«

von Ayala Goldmann  08.10.2026