Kino

»EPiC: Elvis Presley In Concert« feiert Kinostart

Foto: picture alliance / Everett Collection

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»EPiC: Elvis Presley In Concert« feiert Kinostart

Laut Regisseur Baz Luhrmann ist das Werk weder eine reine Dokumentation noch ein klassisches Konzertfilm-Format, sondern ein tiefgründiges Porträt des 1977 verstorbenen jüdischen Stars. Die Kritiker sind beeindruckt

 31.01.2026 22:51 Uhr

Der australische Regisseur Baz Luhrmann, bekannt für sein 2022 erschienenes Biopic Elvis, präsentiert jetzt eine neue Hommage an den King of Rock ’n’ Roll: EPiC: Elvis Presley In Concert. Der Titel spielt mit den Initialien des Musikers und dem englischen Adjektiv »epic«, das für »episch«, »gewaltig« oder »monumental« steht.

Der Film vereint bisher unveröffentlichtes Material aus Presleys legendären Las-Vegas-Auftritten ab 1969 sowie seltene Szenen aus den Dokumentationen Elvis: That’s the Way It Is und Elvis On Tour.

Luhrmann beschreibt das Projekt als »etwas völlig Neues im Elvis-Kanon«, das weder als reine Dokumentation noch als klassisches Konzertfilm-Format gezeigt werde, sondern beide Elemente zu einem tiefgründigen Porträt von Presleys Künstler- und Privatleben vereine. Dafür habe er Zugang zu zuvor verschollenem Material erhalten: »Wir fanden nicht nur Bildmaterial, das in dieser Qualität nie zuvor gesehen wurde, sondern auch seltene Audioaufnahmen hinter den Kulissen, in denen Elvis Geschichten aus seinem Leben erzählte«, so Luhrmann gegenüber amerikanischen Medien.

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Restauriert und synchronisiert

Die Entdeckung dieser Schätze begann während der Arbeiten an seinem 2022er Film Elvis. In den Warner-Bros.-Archiven in Kansas entdeckte das Team 68 Kisten voller 35mm- und 8mm-Filmmaterial, darunter Outtakes, die legendäre »Gold Jacket«-Performance von 1957 und bisher unbekannte Interviews. Über zwei Jahre hinweg wurden die Bilder restauriert und mit Ton synchronisiert. Dabei stieß das Team auf eine 45-minütige Audioaufnahme, in der Presley seine eigene Lebensgeschichte erzählt.

Die Song-Liste der Aufnahmen ist mit 27 Einträgen lang. Sie enthält Hits wie »Suspicious Minds«, »In the Ghetto« und »Are You Lonesome Tonight«, aber auch Interpretationen wie etwa »Bridge Over Troubled Water« von Simon and Garfunkel.

Elvis Aaron Presley war Jude. Seine Ururgroßmutter Nancy Burdine war eine litauische Jüdin. Eine ihrer direkten Nachfahrinnen war seine Mutter Gladys Love, geborene Smith. Die Stammbaumsuche, in deren Rahmen Belege für Elvis’ Jüdischsein auftauchten, übernahm Elaine Dundy, die Autorin des Buches Elvis and Gladys von 1985. Bis heute wird der jüdische Aspekt weder auf Wiki, noch in großen Medien erwähnt.

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EPiC feierte seine Premiere am 6. September 2025 beim Toronto International Film Festival und wurde bereits Anfang Januar 2026, zum 91. Geburtstag von Presley, bei Vorabvorführungen in Graceland gezeigt. Ab dem 20. Februar 2026 wird der Film exklusiv in IMAX-Kinos zu sehen sein, bevor er am 26. Februar bundesweit in die Kinos kommt.

Kritiker loben den Film durchweg. Auf »Rotten Tomatoes« hinterließen 86 Prozent der Kritiker positive Bewertungen. Metacritic vergab 88 von 100 Punkten und attestierte damit »universelle Anerkennung«. im

EPiC: Elvis Presley In Concert
Kinostart Deutschland:
Freitag, 20. Februar 2026 (iMax-Kinos)
Donnerstag, 26. Februar 2026 (übrige Kinos)

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