Online-Angebot

Eine Ausstellung gegen Vorurteile

Die Online-Ausstellung »Wir Juden« Foto: screenshot

Die Vielfalt des jüdischen Lebens und die Beiträge von Juden für Kultur und Gesellschaft zeigen sowie Gerüchten, Vorurteilen und Propaganda entgegenwirken: Das sind die Ziele der Ausstellung »Wir Juden«. Der Anlass für die bemerkenswerte Schau: das Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«.

Erarbeitet wurde »Wir Juden« von dem in München ansässigen Verein DEIN – Demokratie und Information e.V., dessen Ausstellung »1948« bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie an mehreren Orten in Deutschland präsentiert wurde.

KAPITEL Die Ausstellung »Wir Juden« kann pandemiebedingt derzeit nur online besichtigt werden. Sie ist in rund zwölf thematische Kapitel gegliedert und soll beständig erweitert werden. Auch Schulungen und Vorträge sind laut DEIN e.V. geplant.

https://twitter.com/WolfMalca/status/1375445192489197569

In dem Kapitel »Wir Juden im Himmel« sind kurze Texte und Bilder zu jüdischen Piloten und Flugpionieren zu finden. Weitere, ähnlich aufgebaute Abschnitte der Ausstellung heißen »Wir Juden in Hollywood«, »Boxen und Bodybuilding« oder »Models, Mode, Miss«.

Ein ausführliches Kapitel widmet sich den Juden in Deutschland. Es stellt Akteure der Gegenwart vor, blickt aber auch zurück. So können dort Leistungen jüdischer Deutscher in Industrie, Politik und Kultur nachvollzogen werden. ja

Ehrung

Rabbiner Andreas Nachama erhält Berliner Moses-Mendelssohn-Preis         

Er gilt als eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Deutschland: der Rabbiner und Publizist Andreas Nachama. Nun erhält er eine besondere Auszeichnung

von Daniel Zander  31.08.2026

Aufgegabelt

»Back to school«-Müsliriegel mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 31.08.2026

Tournee

Graham Gouldmans Band 10cc kommt nach Deutschland

In diesem Monat erobert die legendäre britische Gruppe fünf Bühnen in der Bundesrepublik. In welchen Städten sind Auftritte vorgesehen?

 31.08.2026

Debatte

Börsenverein des Deutschen Buchhandels hält an Israel-Hasserin El Hissy fest

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels weist Vorwürfe gegen die Jurorin Maha El Hissy zurück. Hintergrund ist eine Essayserie der Autorin, wegen der ihr die Verbreitung israelfeindlicher Stereotype vorgeworfen wurde

 31.08.2026

Interview

»Meine Musik soll Herzen öffnen«

Motty Steinmetz ist in der orthodoxen Welt ein Superstar. Sein Großvater überlebte Auschwitz, nun tritt er zum ersten Mal in Deutschland auf. Wir haben mit dem chassidischen Sänger gesprochen

von Jan Feldmann, Mascha Malburg  31.08.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Es war der Sommer 1987, und fast immer sah ich »Dirty Dancing«

von Margalit Edelstein  30.08.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  30.08.2026

Hessen

Antisemitismusbeauftragter kritisiert Berufung von Maha El Hissy in Jury des Deutschen Buchpreises

Uwe Becker charakterisiert die Literaturkritikerin als »Multiplikatorin israelfeindlicher Stereotype« und hofft auf ihre Abberufung

 30.08.2026

70 Jahre »Bravo«

Dr. Sommers Vermächtnis

Von 1969 bis 1984 war der Arzt Martin Goldstein »Dr. Sommer«, einer der wohl berühmtesten Ratgeber, den der deutsche Journalismus je hatte

von Hanna Persson  28.08.2026