Online-Angebot

Eine Ausstellung gegen Vorurteile

Die Online-Ausstellung »Wir Juden« Foto: screenshot

Die Vielfalt des jüdischen Lebens und die Beiträge von Juden für Kultur und Gesellschaft zeigen sowie Gerüchten, Vorurteilen und Propaganda entgegenwirken: Das sind die Ziele der Ausstellung »Wir Juden«. Der Anlass für die bemerkenswerte Schau: das Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«.

Erarbeitet wurde »Wir Juden« von dem in München ansässigen Verein DEIN – Demokratie und Information e.V., dessen Ausstellung »1948« bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie an mehreren Orten in Deutschland präsentiert wurde.

KAPITEL Die Ausstellung »Wir Juden« kann pandemiebedingt derzeit nur online besichtigt werden. Sie ist in rund zwölf thematische Kapitel gegliedert und soll beständig erweitert werden. Auch Schulungen und Vorträge sind laut DEIN e.V. geplant.

https://twitter.com/WolfMalca/status/1375445192489197569

In dem Kapitel »Wir Juden im Himmel« sind kurze Texte und Bilder zu jüdischen Piloten und Flugpionieren zu finden. Weitere, ähnlich aufgebaute Abschnitte der Ausstellung heißen »Wir Juden in Hollywood«, »Boxen und Bodybuilding« oder »Models, Mode, Miss«.

Ein ausführliches Kapitel widmet sich den Juden in Deutschland. Es stellt Akteure der Gegenwart vor, blickt aber auch zurück. So können dort Leistungen jüdischer Deutscher in Industrie, Politik und Kultur nachvollzogen werden. ja

Bachmannpreis

Sie ging – der Roman kommt

Die Autorin Slata Roschal las in Klagenfurt ihren Text »Es ist die Leichtigkeit, die den Herrn am Tisch von der Putzfrau unterscheidet«. Und sie verursachte einen kleinen Skandal

von Katrin Richter  02.07.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 2. Juli bis zum 9. Juli

 01.07.2026

Künstliche Intelligenz

Ich schreibe, also bin ich

Noch nie war es so einfach, Gedanken mit KI in Worte zu fassen. Doch was bedeutet das für unser Denken, unseren Journalismus und eine der grundlegendsten menschlichen Fähigkeiten?

von Nicole Dreyfus  01.07.2026

Fußball

Länderspiel verlegt: Irland verzichtet auf Israel-Boykott

Irlands Fußballverband FAI will das UEFA-Nations-League-Spiel gegen Israel nun in Serbien austragen - auch, um einen Abstieg zu vermeiden

 01.07.2026

Berlin

Jüdische Kunstschule und UdK wollen kooperieren

Auch die Universität der Künste war nach dem 7. Oktober 2023 mehrfach Schauplatz »propalästinensischer« Aktionen. Nun will sie jüdischen Künstlern einen geschützten Raum bieten

 01.07.2026

Interview

»Es fehlte am fußballerischen Können, nicht am Glück«

Sportreporter-Legende Marcel Reif über das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft, Jürgen Klopp und die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Burkhard C. Kosminski

»Ich würde das Stück gerne im Osten spielen«

Der Intendant am Schauspiel Stuttgart über »Die Ermittlung« von Peter Weiss, die Existenzberechtigung Israels in der Kunst und seine Auszeichnung mit der Otto-Hirsch-Medaille

von Nicole Golombek  30.06.2026

Interview

»Der Oscar öffnete mir neue Türen«

Daniel Roher über seinen ersten Spielfilm »The Piano Tuner« und den Dreh mit Dustin Hoffman und Lior Raz

von Patrick Heidmann  30.06.2026

Meinung

Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Früher hätte man Journalisten wie Restle, die Juden unterstellen, sie seien nur Sprachrohr einer Regierung in Israel, die Eignung als Politik-Redakteure beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abgesprochen. Zu Recht

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026