Online-Angebot

Eine Ausstellung gegen Vorurteile

Die Online-Ausstellung »Wir Juden« Foto: screenshot

Die Vielfalt des jüdischen Lebens und die Beiträge von Juden für Kultur und Gesellschaft zeigen sowie Gerüchten, Vorurteilen und Propaganda entgegenwirken: Das sind die Ziele der Ausstellung »Wir Juden«. Der Anlass für die bemerkenswerte Schau: das Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«.

Erarbeitet wurde »Wir Juden« von dem in München ansässigen Verein DEIN – Demokratie und Information e.V., dessen Ausstellung »1948« bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie an mehreren Orten in Deutschland präsentiert wurde.

KAPITEL Die Ausstellung »Wir Juden« kann pandemiebedingt derzeit nur online besichtigt werden. Sie ist in rund zwölf thematische Kapitel gegliedert und soll beständig erweitert werden. Auch Schulungen und Vorträge sind laut DEIN e.V. geplant.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

In dem Kapitel »Wir Juden im Himmel« sind kurze Texte und Bilder zu jüdischen Piloten und Flugpionieren zu finden. Weitere, ähnlich aufgebaute Abschnitte der Ausstellung heißen »Wir Juden in Hollywood«, »Boxen und Bodybuilding« oder »Models, Mode, Miss«.

Ein ausführliches Kapitel widmet sich den Juden in Deutschland. Es stellt Akteure der Gegenwart vor, blickt aber auch zurück. So können dort Leistungen jüdischer Deutscher in Industrie, Politik und Kultur nachvollzogen werden. ja

Berlin

Jüdische Kulturtage müssen Hauptausstellung absagen

Wegen einer Finanzierungslücke fällt die Ausstellung aus. Die Jüdische Gemeinde kritisiert die Förderentscheidung des Senats

 12.10.2026

Jugendbuch

Zwei Mädchen im Winter 1947

Die amerikanische Schriftstellerin Holly-Jane Rahlens schreibt über Freundschaft in der Berliner Nachkriegszeit

von Katrin Diehl  12.10.2026

Slata Roschal

Der Autor ist tot

Sie las beim Bachmannpreis und verließ den Saal – in ihrem neuen Roman rechnet sie mit dem Literaturbetrieb ab

von Frank Keil  12.10.2026

Boris Schumatsky

Geografie der Entwurzelung

Der Berliner Schriftsteller erzählt von seiner Mutter, dem russischen Krieg gegen die Ukraine und vom Verlust jeglichen Halts bei Paul Celan

von Alexander Kluy  12.10.2026

Sachbuch

Treffpunkt der Egomanen

Christian Buckard erzählt die Geschichte des legendären »Romanischen Cafés« und seiner jüdischen Bohème

von Leon Stork  12.10.2026

Tomer Gardi

Auf der Spur der Fahrradkuriere

Der israelische Autor verfolgt in seinem neuen Roman Lieferketten – und widmet sich den Menschen, die per App gerufen werden

von Sophie Albers Ben Chamo  12.10.2026

Sachbuch

Jerusalem für Anfänger

Geht es um die Gegenwart, verliert sich Dietmar Pieper in Tagespolitik

von Ralf Balke  12.10.2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026