Hollywood

Ehrendoktorwürde für Jamie Lee Curtis

Jamie Lee Curtis letzte Woche in Los Angeles Foto: picture alliance / Sipa USA

Nach einem Oscar und zahlreichen weiteren Auszeichnungen hat die amerikanische Schauspielerin Jamie Lee Curtis (65) jetzt eine weitere Ehrung erhalten. Curtis sei mit der Ehrendoktorwürde in den bildenden Künsten des American Film Institute ausgezeichnet worden, berichteten US-Medien übereinstimmend.

Verliehen wurde ihr die Ehrung in Los Angeles von »Halloween«-Regisseur John Carpenter. »Wir haben «Halloween» gemacht und es hat uns alle berühmt gemacht, aber ganz besonders Jamie Lee. Sie wurde die Königin der Horrorfilme«, sagte er.

Die Synagoge von Mátészalka

Curtis, deren ebenfalls berühmter Vater Tony Curtis Jude war, bedankte sich bei Carpenter für »mein ganzes Leben«. »Ich sollte hier eigentlich gar nicht sein, denn ich war keine gute Schülerin.« Curtis wurde mit Filmen wie »Ein Fisch namens Wanda«, »True Lies« und zuletzt »Everything Everywhere All At Once« berühmt.

Die Familie von Tony Curtis hatte ungarische Wurzeln. Vor Jahren unterstützte er die Sanierung der Synagoge in dem ungarischen Ort Mátészalka. Auch Jamie Lee Curtis war in Sammlungen für die Renovierung involviert.

Auch ist die Schauspielerin eine wichtige Stimme gegen Judenhass. Unter anderem verurteilte sie im vergangenen Jahr die antisemitischen Tiraden von »Yé«, der einst Kanye West hieß. dpa/ja

Kolumne

Der Mandelbaum und die »hot mitzvah«

Fernsehen statt Fernreise oder Warten auf ein Ende des Krieges

von Sophie Albers Ben Chamo  29.03.2026

Aufgegabelt

Israelischer Salat mit Silan-Dressing

Vor dem großen Schlemmen an Pessach gibt es noch etwas Leichtes: Israelischer Salat mit Silan-Dressing. Unser Rezept der Woche

von Katrin Richter  29.03.2026

Giora Feidman

Ton der Seele

Der Klarinettist feierte seinen 90. Geburtstag in der Berliner Philharmonie – eine Doku auf ARTE würdigt sein Lebenswerk

von Maria Ossowski  27.03.2026

TV-Tipp

Arte-Doku über die Komponistin Meredith Monk

Arte zeigt einen Dokumentarfilm über die 1942 geborene New Yorker Komponistin, Choreografin und Regisseurin Meredith Monk. Mit ihren stilisiert naiven Bühnen- und Klangwelten hat sie ein besonderes Werk geschaffen

von Michael Kienzl  27.03.2026

Glosse

Der Rest der Welt

»Sowohlalsauch« oder Wenn das Lieblingscafé schließt

von Katrin Richter  27.03.2026

Schloßbergmuseum

Chemnitz zeigt Fotoausstellung über Mikwen

Ein Fotograf hat die Atmosphäre dieser meist unterirdisch gelegenen jüdischen Orte eingefangen

 26.03.2026

Charles Lewinsky

Melnitz, eine männliche Scheherazade

Der Schweizer Autor legt seinen Protagonisten auf die Couch und lässt ihn das 20. Jahrhundert erzählen

von Ellen Presser  26.03.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  26.03.2026

Shelly Kupferberg

Die Geschichte von Martha E. aus Schöneberg

In ihrem ersten Roman erzählt die Berliner Autorin von einer Nichtjüdin, die in der NS-Zeit zur stillen Heldin wurde

von Tobias Kühn  26.03.2026