Hollywood

Ehrendoktorwürde für Jamie Lee Curtis

Jamie Lee Curtis letzte Woche in Los Angeles Foto: picture alliance / Sipa USA

Nach einem Oscar und zahlreichen weiteren Auszeichnungen hat die amerikanische Schauspielerin Jamie Lee Curtis (65) jetzt eine weitere Ehrung erhalten. Curtis sei mit der Ehrendoktorwürde in den bildenden Künsten des American Film Institute ausgezeichnet worden, berichteten US-Medien übereinstimmend.

Verliehen wurde ihr die Ehrung in Los Angeles von »Halloween«-Regisseur John Carpenter. »Wir haben «Halloween» gemacht und es hat uns alle berühmt gemacht, aber ganz besonders Jamie Lee. Sie wurde die Königin der Horrorfilme«, sagte er.

Die Synagoge von Mátészalka

Curtis, deren ebenfalls berühmter Vater Tony Curtis Jude war, bedankte sich bei Carpenter für »mein ganzes Leben«. »Ich sollte hier eigentlich gar nicht sein, denn ich war keine gute Schülerin.« Curtis wurde mit Filmen wie »Ein Fisch namens Wanda«, »True Lies« und zuletzt »Everything Everywhere All At Once« berühmt.

Die Familie von Tony Curtis hatte ungarische Wurzeln. Vor Jahren unterstützte er die Sanierung der Synagoge in dem ungarischen Ort Mátészalka. Auch Jamie Lee Curtis war in Sammlungen für die Renovierung involviert.

Auch ist die Schauspielerin eine wichtige Stimme gegen Judenhass. Unter anderem verurteilte sie im vergangenen Jahr die antisemitischen Tiraden von »Yé«, der einst Kanye West hieß. dpa/ja

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026