Statistik

Dieser hebräische Jungenname bleibt der beliebteste in Deutschland

Foto: picture alliance / Westend61

Sophia und Noah waren auch 2024 nach Angaben der
Gesellschaft für deutsche Sprache im vergangenen Jahr die am
häufigsten vergebenen Vornamen. Sophia/Sofia habe in der Rangliste
den Vorsprung vor dem zweitplatzierten Mädchennamen Emilia ausbauen
können, teilte der Verein am Donnerstag in Wiesbaden mit. Auf Platz
drei folgte wie im Vorjahr Emma. Bei den Jungen konnte Noah den
Spitzenplatz vor Matt(h)eo/Mat(h)eo und Leon behaupten.

Noah bedeutet wortwörtlich »(Gott) ist Ruhe/beruhigt« oder »beruhige dich (oh Gott)«. Auch Elias ist hebräischen Ursprungs. Der Name stammt vom Propheten Elijahu. Er bedeutet »(Mein) Gott ist der Herr«.

Insgesamt gab es bei den vorderen Plätzen der beliebtesten
Vornamen im Vergleich zum Vorjahr nur wenige Änderungen. Neu unter
den populärsten zehn Jungennamen ist einzig Theo auf Platz sieben.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache ermittelt seit 1977 die
Rangliste, die sich nach eigenen Angaben auf Daten der deutschen
Standesämter stützt. Bundesweit hätten rund 750 Standesämter fast
900.000 Einzelnamen neugeborener Kinder zurückgemeldet. Damit seien
mehr als 90 Prozent aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen
erfasst. Insgesamt seien 70.000 verschiedene Namen erfasst worden. epd/ja

Frankreich

»Fick dich, Gisèle, fickt euch, ihr Zionisten«

Gisèle Journo ist Jüdin und betreibt in Paris eine Agentur für Influencer. Jetzt ist sie Zielscheibe antisemitischer Anfeindungen geworden. Auslöser war der Boykottaufruf einer Europaabgeordneten

von Michael Thaidigsmann  21.08.2026

Orlando (Florida)

Harrison Ford wird erneut zu Indiana Jones

Diesmal wird der jüdische Darsteller kein Abenteuer auf der Leinwand erleben. Aber worum geht es dann?

 21.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Yotam Ottolenghi (l.) und Anthony Bourdain

Kulinarisches

Als Yotam Ottolenghi mit Anthony Bourdain einmal in der Wüste landete

Der israelisch-britische Koch erinnert sich zum Filmstart von »Tony« an seine Begegnung mit seinem berühmten amerikanischen Kollegen

von Katrin Richter  21.08.2026

London

Boy George nimmt Pro-Israel-Song mit großer Band neu auf

Mit diesem Schritt erhofft sich der britische Popsänger eine größere Verbreitung von »We Will Dance Again«. Auf den Hass von Israelfeinden reagiert er ebenfalls mit einem neuen Lied

von Imanuel Marcus  21.08.2026

Frankfurt am Main

Motty Steinmetz stimmt auf die Hohen Feiertage ein

Es dürfte es ein Abend werden, bei dem Musik und Spiritualität besonders eng miteinander verbunden sind

 20.08.2026

Vorschau

Widderhorn im Dom und ein Hauch von »Yiddish Summer« - Festival »Shalom-Musik.Koeln«

Begegnungen, Neugier und Zuhören fördern - das wollen die Macher des Festivals »Shalom-Musik.Koeln«. Und reichlich Musik und Gesang auf die Bühne bringen. Der Verein hinter dem Festival bekommt dafür jetzt einen Preis

von Leticia Witte  20.08.2026

Kunst

Von Guggenheim bis Geffen

Wie jüdische Mäzene im 20. Jahrhundert der Moderne zum Durchbruch verhalfen

von Jana Talke  20.08.2026

Kulturkolumne

Some like it cold

Warum Disneys Eiskönigin nicht nur gegen Hitze hilft

von Sophie Albers Ben Chamo  20.08.2026