Statistik

Dieser hebräische Jungenname bleibt der beliebteste in Deutschland

Foto: picture alliance / Westend61

Sophia und Noah waren auch 2024 nach Angaben der
Gesellschaft für deutsche Sprache im vergangenen Jahr die am
häufigsten vergebenen Vornamen. Sophia/Sofia habe in der Rangliste
den Vorsprung vor dem zweitplatzierten Mädchennamen Emilia ausbauen
können, teilte der Verein am Donnerstag in Wiesbaden mit. Auf Platz
drei folgte wie im Vorjahr Emma. Bei den Jungen konnte Noah den
Spitzenplatz vor Matt(h)eo/Mat(h)eo und Leon behaupten.

Noah bedeutet wortwörtlich »(Gott) ist Ruhe/beruhigt« oder »beruhige dich (oh Gott)«. Auch Elias ist hebräischen Ursprungs. Der Name stammt vom Propheten Elijahu. Er bedeutet »(Mein) Gott ist der Herr«.

Insgesamt gab es bei den vorderen Plätzen der beliebtesten
Vornamen im Vergleich zum Vorjahr nur wenige Änderungen. Neu unter
den populärsten zehn Jungennamen ist einzig Theo auf Platz sieben.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache ermittelt seit 1977 die
Rangliste, die sich nach eigenen Angaben auf Daten der deutschen
Standesämter stützt. Bundesweit hätten rund 750 Standesämter fast
900.000 Einzelnamen neugeborener Kinder zurückgemeldet. Damit seien
mehr als 90 Prozent aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen
erfasst. Insgesamt seien 70.000 verschiedene Namen erfasst worden. epd/ja

Essay

Fallstricke des Wokeismus

Gegenerzählungen zur westlichen Kolonialgeschichte bilden ein berechtigtes Korrektiv, aber was über Israel verbreitet wird, bedarf grundlegender Korrekturen

von Richard Blättel  22.06.2026

Hören

»Amalie’s Cosmos«

Die in Paris geborene Harfenistin Anne-Sophie Bertrand stellt eine deutsch-jüdische Salonnière ins Zentrum ihres neuen Albums

von Claudia Irle-Utsch  22.06.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  22.06.2026

Jubiläum

Mit diesen prominenten Weggefährten feiert Wolf Biermann seinen 90. Geburtstag

Der legendäre Liedermacher wird am 15. November 90 Jahre alt

 22.06.2026 Aktualisiert

Kulturkolumne

Warum ich bei Fußball im Fernsehen besonders gut einschlafe

Hinter dem Phänomen steckt eine lange Familiengeschichte – unsere Autorin nimmt Sie mit auf eine Zeitreise

von Maria Ossowski  22.06.2026

Los Angeles/New York

Hitler-, Grusel- und Helden-Parodien: Mel Brooks wird 100

Nur wenige haben einen Oscar, Emmy, Tony und Grammy gewonnen. Das jüdische Multitalent Mel Brooks zählt dazu. Jetzt wird der Komiker und Regisseur 100 - und zeigt, dass er noch immer Menschen zum Lachen bringt

von Barbara Munker  22.06.2026

Literatur

Jelinek lässt Fuchs und Hase über Kapitalismus sprechen

Die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek feiert im Oktober ihren 80. Geburtstag. Ihr aktuelles Werk »Unter Tieren« zeigt sie einmal mehr als scharfe Gesellschaftskritikerin

von Sibylle Peine  21.06.2026

Auszeichnung

Duisburger Musikpreis für Igor Levit

Die Stadt Duisburg ehrt den jüdischen Pianisten Igor Levit mit ihrem Musikpreis. Gewürdigt wird nicht nur das künstlerische Können des 39-Jährigen, sondern auch sein gesellschaftliches Engagement

 21.06.2026

Aufgegabelt

Israel »Dot Cake«

Rezepte und Leckeres

 21.06.2026