Statistik

Dieser hebräische Jungenname bleibt der beliebteste in Deutschland

Foto: picture alliance / Westend61

Sophia und Noah waren auch 2024 nach Angaben der
Gesellschaft für deutsche Sprache im vergangenen Jahr die am
häufigsten vergebenen Vornamen. Sophia/Sofia habe in der Rangliste
den Vorsprung vor dem zweitplatzierten Mädchennamen Emilia ausbauen
können, teilte der Verein am Donnerstag in Wiesbaden mit. Auf Platz
drei folgte wie im Vorjahr Emma. Bei den Jungen konnte Noah den
Spitzenplatz vor Matt(h)eo/Mat(h)eo und Leon behaupten.

Noah bedeutet wortwörtlich »(Gott) ist Ruhe/beruhigt« oder »beruhige dich (oh Gott)«. Auch Elias ist hebräischen Ursprungs. Der Name stammt vom Propheten Elijahu. Er bedeutet »(Mein) Gott ist der Herr«.

Insgesamt gab es bei den vorderen Plätzen der beliebtesten
Vornamen im Vergleich zum Vorjahr nur wenige Änderungen. Neu unter
den populärsten zehn Jungennamen ist einzig Theo auf Platz sieben.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache ermittelt seit 1977 die
Rangliste, die sich nach eigenen Angaben auf Daten der deutschen
Standesämter stützt. Bundesweit hätten rund 750 Standesämter fast
900.000 Einzelnamen neugeborener Kinder zurückgemeldet. Damit seien
mehr als 90 Prozent aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen
erfasst. Insgesamt seien 70.000 verschiedene Namen erfasst worden. epd/ja

Aufgegabelt

Kabeljau mit Tahini

Unser Rezept der Woche

von Katrin Richter  30.04.2026

Lesen

Das Gefühl des Kontrollverlusts

Der Amerikanist Michael Butter setzt sich erneut mit dem Begriff der Verschwörungstheorie auseinander, versäumt aber etwas

von Till Schmidt  30.04.2026

Kino

Miranda ist zurück

20 Jahre nach dem großen Erfolg von »Der Teufel trägt Prada« geht es weiter. Und das Ticket lohnt sich sogar

von Sophie Albers Ben Chamo  30.04.2026

Kulturkolumne

Wer braucht schon Kontakte ins Weiße Haus?

Unser Autor hat das nicht nötig – dank seiner Belarus-Connection

von Eugen El  30.04.2026

Medien

Springer-Chef Döpfner nimmt »Politico«-Redaktion in die Pflicht

Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er Israels Existenzrecht anzweifelt, stellt Mathias Döpfner nach Kritik aus der »Politico«-Redaktion klar

 29.04.2026 Aktualisiert

Zahl der Woche

5 Millionen Bücher

Funfacts & Wissenswertes

 29.04.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 29.04.2026

Ausstellung

Caricatura-Galerie Kassel zeigt Cartoons zu jüdischem Leben

»Haben Juden nichts zu lachen?« - Die Caricatura-Galerie in Kassel eröffnet eine Ausstellung mit Karikaturen »zwischen bitterer Ironie und nachdenklicher Leichtigkeit«

 29.04.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 30. April bis zum 7. Mai

 29.04.2026