Oscars

»Der Brutalist« und »A Complete Unknown« nominiert

Adrien Brody in »The Brutalist« Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Am 2. März ist es wieder so weit: In Hollywood (USA) werden die Oscars verliehen. Jetzt ist klar, wer die Anwärter auf die begehrteste Auszeichnung der Filmbranche sind. Unter den Kandidaten sind auch jüdische Schauspieler, Regisseure und Filme, die sich mit jüdischen Themen befassen.

»Der Brutalist« und »A Complete Unknown« sind in der Kategorie »Bester Film« nominiert. Während »Der Brutalist« die Geschichte des ungarischen Schoa-Überlebenden und Architekten László Tóth (gespielt von Adrien Brody) erzählt, zeigt »A Complete Unkown« die frühere Karriere des jüdischen Musikers und Literaturnobelpreisträgers Bob Dylan (gespielt von Timothée Chalamet).

Chalamet als junger Bob Dylan in »A Complete Unknown«Foto: picture alliance / COLLECTION CHRISTOPHEL

Brody und Chalamet sind für ihre herausragenden Darstellungen auch in der Kategorie »Bester Hauptdarsteller« nominiert. Für Chalamet ist es die zweite Nominierung nach seinem Durchbruch in der schwulen Coming-Of-Age-Geschichte »Call Me By Your Name«. Brody wurde 2003 erstmals für seine Rolle als  Władysław Szpilman in »Der Pianist« mit dem Oscar ausgezeichnet. Erst vor rund zwei Wochen hatte er einen Golden Globe für seine Darstellung des László Tóth gewonnen.

Der Regisseur James Mangold wurde schon oft für seine Arbeit für den Oscar nominiert (zuletzt im Jahr 2020, mit »Le Mans 66). Mit «A Complete Unkown» hat er es wieder geschafft.

Der Schauspieler Jeremy Strong (bekannt aus der TV-Sendung «Succession») hat es zum dritten Mal in die Kategorie «Bester Nebendarsteller» geschafft. In «The Apprentice» spielt er Donald Trumps Anwalt Roy Cohn, der ein Mephisto-artiger Mentor für den aufstrebenden Immobilienmogul und heutigen US-Präsidenten war.

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Die Nominierungen im Überblick.

Bester Film

- «Anora»
- «Der Brutalist»
- «A Complete Unknown»
- «Konklave»
- «Dune: Part Two»
- «Emilia Pérez»
- «Nickel Boys»
- «I’m Still Here»
- «Wicked»
- «The Substance» 

Bester internationaler Spielfilm

- Deutschland («Die Saat des heiligen Feigenbaums») 
- Frankreich («Emilia Pérez») 
- Brasilien («I’m Still Here»)
- Lettland («Flow»)
- Dänemark («Das Mädchen mit der Nadel») 

Beste Regie

- Jacques Audiard («Emilia Pérez») 
- Sean Baker («Anora»)
- Brady Corbet («Der Brutalist»)
- James Mangold («A Complete Unknown»)
- Coralie Fargeat («The Substance») 

Beste Hauptdarstellerin

- Cynthia Erivo («Wicked»)
- Karla Sofía Gascón («Emilia Pérez»)
- Mikey Madison («Anora»)
- Demi Moore («The Substance»)
- Fernanda Torres («I’m Still Here»)

Bester Hauptdarsteller

- Adrien Brody («Der Brutalist»)
- Timothée Chalamet («A Complete Unknown»)
- Colman Domingo («Sing Sing»)
- Ralph Fiennes («Konklave») 
- Sebastian Stan («A Different Man»)

Beste Nebendarstellerin

- Felicity Jones («Der Brutalist»)
- Ariana Grande («Wicked») 
- Isabella Rossellini («Konklave») 
- Zoe Saldaña («Emilia Pérez») 
- Monica Barbaro («A Complete Unknown»)

Bester Nebendarsteller

- Yura Borisov («Anora»)
- Kieran Culkin («A Real Pain»)
- Edward Norton («A Complete Unknown»)
- Guy Pearce («Der Brutalist»)
- Jeremy Strong («The Apprentice»)

ja/dpa

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