Frankfurt

David Grossman hält die Hauptrede bei der Eröffnung der Buchmesse

David Grossmann Foto: dpa

In wenigen Minuten wird die Frankfurter Buchmesse eröffnet. Die Eröffnungs-Pressekonferenz wird digital stattfinden, literarischer »Key Note Speaker« ist der israelische Autor und Friedenspreisträger David Grossman. Am Abend soll dann die Eröffnungsfeier live in der Festhalle stattfinden. Eröffnet wird die Messe von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).

Eine Videobotschaft wird unter anderem von dem Premierminister des Ehrengast-Landes Kanada, Justin Trudeau, eingespielt. Die Gäste wurden wegen der Corona-Pandemie wieder ausgeladen, die Eröffnung wird nur online übertragen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Erstmals bleiben auch die Messehallen wegen der Corona-Pandemie leer. Rund 4350 Aussteller aus 103 Ländern haben sich aber für eine digitale Teilnahme angemeldet. Im vergangenen Jahr waren noch 7450 Aussteller vor Ort, rund 300.000 Besucher gingen durch die Messehallen.

Die Buchmesse hat auf dem Internetportal »www.buchmesse.de« Plattformen für das Fachpublikum zu Austausch, Information und Handel geschaffen. Lesungen und Gespräche mit Autorinnen und Autoren finden ebenfalls online übertragen sowie vor Ort in Frankfurt statt.

Die Buchmesse schließt am Sonntag traditionell mit der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, dieses Jahr an den indischen Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen Amartya Sen. Er soll zur Feier per Video zugeschaltet werden. ja

Berlin

Ruin und Rausch - Schau zeigt Berlin-Leben der 1910er und 20er Jahre

Glamour, Armut, Aufbruch: Die Neue Nationalgalerie Berlin zeigt mit »Ruin und Rausch«, wie Berlin in den 1910er und 20ern zwischen Glanz und Absturz, Chaos und Ekstase lebte. Was das »Babylon Berlin«-Lebensgefühl prägte

von Karin Wollschläger  24.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richter, Sabine Brandes, Imanuel Marcus  24.04.2026

Gesundheit

Brauchen Babys Fleisch?

Forscher der Ben-Gurion-Universität werfen ein neues Licht auf weit verbreitete Vorstellungen

von Sabine Brandes  24.04.2026

Kunst

Der Augenmensch

In Frankfurt zeigt das Jüdische Museum in einer Kabinettausstellung mehr als 200 Werke des Malers und Zionisten Armin Stern

von Eugen El  24.04.2026

Aufgegabelt

Schnelle Atayef

Rezept der Woche

von Katrin Richter  24.04.2026

Film

Maggie Gyllenhaal wird Jury-Chefin der Filmfestspiele von Venedig

In dieser Rolle darf die Regisseurin und Darstellerin sie über den Goldenen Löwen entscheiden

 24.04.2026

Venedig

Jury der Biennale schließt Israel und Russland von Preisvergabe aus

Solange Farkas und die anderen vier Jurorinnen erklären, sie wollten Staaten nicht in die Preisentscheidung einbeziehen, deren Regierungschefs vom Internationalen Strafgerichtshof angeklagt seien

 24.04.2026

Augsburg

Neue »Initiative Antisemitismuskritik & Theater« geplant

Theaterleute wollen sich gemeinsam gegen Judenhass im Kontext Bühne stellen. Dazu planen sie die Gründung einer neuen Initiative in Augsburg. Beteiligt sind auch Akteure aus anderen Teilen Deutschlands

von Christopher Beschnitt  23.04.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« kooperiert mit katholischer »Tagespost«

Ein Zeichen gegen Antisemitismus: »Die Tagespost« legt ihren Abonnenten die »Jüdische Allgemeine« kostenlos bei. Hinter der Aktion steckt unter anderem ein rundes Jubiläum

von Hannah Krewer  23.04.2026