Sacha Baron Cohen

Comeback für »Borat«?

Sacha Baron Cohen als Borat bei einer Filmpremiere 2006 in Hollywood Foto: dpa

Der britische Komiker Sacha Baron Cohen (48) schürt Spekulationen um eine Fortsetzung seines Satire-Hits »Borat«. Der Schauspieler verlinkte am Mittwoch auf Twitter ein Satire-Video von einem wenige Wochen alten Twitter-Konto der »Republic of Kazakhstan«, das US-Präsident Donald Trump mit ironischem Ton zum Sieg in der Präsidentschaftsdebatte beglückwünscht und ihn als »starken Premier«, der Amerika und Kasachstan immer an die erste Stelle setze, feiert.

https://twitter.com/KazakhstanGovt/status/1311096859142664193

Das kurze Video mit Anspielungen auf Trumps Umgang mit dem Coronavirus, Bürgerrechten und seinem Verhältnis zu Frauen, endet mit dem Hinweis, dass diese Werbung »falsche Aussagen« beinhalten könnte.

AMAZON PRIME In der Kult-Satire »Borat« (2006) trat Cohen als dummdreister kasachischer TV-Reporter auf, der die USA bereist. Eine Fortsetzung hat Cohen bisher nicht offiziell bestätigt, doch nach US-Medienberichten soll »Borat 2« noch im Oktober auf Amazon Prime erscheinen. 

Cohen soll in den vergangenen Monaten heimlich in den USA gedreht haben, darunter im Juni auf einer Demonstration rechter Gruppen.

Laut der Filmportale »Deadline.com« und »Variety.com« soll Cohen in den vergangenen Monaten nach Aufhebung von Corona-Beschränkungen mit einer kleinen Crew heimlich in den USA gedreht haben, darunter im Juni auf einer Demonstration rechter Gruppen im US-Staat Washington.

Der Original-Film »Borat« war ein großer Hit an den Kinokassen. Cohen gewann 2007 den Golden Globe als bester Komödien-Schauspieler und war bei den Oscars in der Drehbuch-Sparte nominiert. Der Film mit Cohen als schriller kasachischer Reporter auf USA-Reise sollte als Gesellschaftskritik an den Vereinigten Staaten verstanden werden. dpa

Nachruf

Jürgen Habermas – die jüdische Gemeinschaft verliert einen großen Freund

Der große Soziologe war zeitlebens mit Israel verbunden

von Michael Brenner  16.03.2026

Oscars 2026

Timothée Chalamet muss warten

»Marty Supreme« war der überraschende Verlierer des Abends. Aber nach dem großen Mischpoche-Fest im Vorjahr gab es einen großen und viele kleine Erfolge für die jüdischen Filmfans

von Sophie Albers Ben Chamo  16.03.2026

Serie

Sarah Michelle Gellar: »Buffy«-Neuauflage abgesagt

Die Schauspielerin wendet sich in einem Video an ihre Fans, um sie über den Stopp des Projektes zu informieren

 15.03.2026

TV-Tipp

Fast rundes Alterswerk

Der rbb zeigt »Ein Glücksfall«, den 50. Film von Woody Allen

von Kira Taszman  15.03.2026

Philosophie

Ende einer Epoche und Auftrag

Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Zum Tod des renommierten Denkers ein Nachruf aus jüdischer Sicht

von Johannes Heil  15.03.2026

Zahl der Woche

615,5 Kilo

Fun Facts und Wissenswertes

von Katrin Richter  15.03.2026

Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 15.03.2026

Jürgen Habermas

Die Macht des Arguments

Meisterdenker und öffentlicher Intellektueller – in beiden Rollen höchstes Ansehen zu genießen, gelingt nur wenigen. Jürgen Habermas war einer von ihnen. Nun ist der Philosoph mit 96 Jahren gestorben.

von Sandra Trauner  14.03.2026

Berlin

Wirbel um Weimer: Regierung weist Rücktrittsforderung zurück

Erst gab es Debatten über Antisemitismus auf der Berlinale, jetzt über den Buchhandlungspreis: Die Bundesregierung stellt sich hinter ihren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

von Julia Kilian, Verena Schmitt-Roschmann, Sabrina Szameitat, Silke Sullivan  12.03.2026