Berlin

Centrum Judaicum zeigt »Gefühlsdinge«

Die Neue Synagoge mit dem Centrum Judaicum zählt zu den wichtigsten Orten jüdischen Lebens in Deutschland Foto: picture-alliance/ ZB

Das Centrum Judaicum in Berlin lädt von Donnerstag an zu einer »multisensorischen« Ausstellung auf den Spuren von Objekten ein. »Gefühlsdinge. How to Listen to Objects« widmet sich den Fragen, »wie Objekte Erinnerungen und Emotionen transportieren, welche Gefühle die jüdischen Gemeinschaften heute bewegen und welche Rolle Museen als Resonanzräume spielen können«, wie die Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum am Sonntag mitteilte.

Zur Ausstellung gehört auch der 360-Grad Animationsfilm »Die Verwandlung«.

Besucherinnen und Besucher seien eingeladen, die Objekte nicht nur zu betrachten, sondern auch zu tasten, zu riechen und zu hören. Im Mittelpunkt stünden Exponate, »deren Geschichten durch die Schoa, durch die Wirren von Kriegen und Krisen in der Vergangenheit verschüttet wurden«, hieß es.

Die Ausstellung basiere auf Workshops, in denen die Geschichte der Objekte wiederentdeckt worden sei. Zur Ausstellung gehört demzufolge auch der 360-Grad Animationsfilm »Die Verwandlung«, der zeigt, wie Objekte Vergangenheit und Gegenwart sowie Generationen und Gemeinschaften miteinander verbinden können. Die Installation umfasse auch eine digitale Rekonstruktion des zerstörten Haupt-Gebetssaals der früheren Synagoge. epd

Schloßbergmuseum

Chemnitz zeigt Fotoausstellung über Mikwen

Ein Fotograf hat die Atmosphäre dieser meist unterirdisch gelegenen jüdischen Orte eingefangen

 26.03.2026

Charles Lewinsky

Melnitz, eine männliche Scheherazade

Der Schweizer Autor legt seinen Protagonisten auf die Couch und lässt ihn das 20. Jahrhundert erzählen

von Ellen Presser  26.03.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  26.03.2026

Shelly Kupferberg

Die Geschichte von Martha E. aus Schöneberg

In ihrem ersten Roman erzählt die Berliner Autorin von einer Nichtjüdin, die in der NS-Zeit zur stillen Heldin wurde

von Tobias Kühn  26.03.2026

Interview

»Man muss uns nicht gernhaben, aber man soll uns leben lassen«

Die Schoa-Überlebende Eva Erben und der TV-Moderator Günther Jauch sind seit Langem befreundet. Unser Reporter Michael Thaidigsmann hat Erben in Israel besucht und mit beiden gesprochen

von Michael Thaidigsmann  26.03.2026

Programm

Ferienprogramm, Retrospektive und ein Rache-Musical: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 26. März bis zum 2. April

 25.03.2026

Zahl der Woche

1:28,31 Minuten

Funfacts & Wissenswertes

 24.03.2026

Berlin

Holocaust: Ausstellung über das Mitwissen der Deutschen

Nach den beispiellosen Verbrechen der Nationalsozialisten sagten viele, das habe man nicht gewusst. Wie glaubwürdig war das? Die Topographie des Terrors in Berlin widmet sich der Frage

 24.03.2026

Sachsen

Rund 1000 Veranstaltungen zum »Jahr der jüdischen Kultur«

Unter dem Titel »Tacheles« steht in Sachsen 2026 das jüdische Leben im Mittelpunkt. Zahlreiche Akteure beteiligten sich. Das Programm wächst noch immer

von Katharina Rögner  24.03.2026