USA

Ben Stiller engagiert sich für Flüchtlinge

Der Schauspieler Ben Stiller (2017) Foto: dpa

Der amerikanisch-jüdische Schauspieler Ben Stiller ist zum »Botschafter des Guten Willens« des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR ernannt worden. Der 52-Jährige war zuvor nach Guatemala gereist. Dort hatte er Familien und Kinder besucht, die vor Gewalt durch organisiertes Verbrechen aus ihrer Heimat geflohen waren.

Twitter »Mit heute 68 Millionen Flüchtlingen weltweit gab es noch nie einen triftigeren Grund oder größere Dringlichkeit, Solidarität und Unterstützung für sie zu zeigen«, sagte Stiller.
Auf Twitter schrieb er, es sei ihm zwar nicht klar, was genau ihn für die Rolle als »Botschafter des Guten Willens« qualifiziere, aber er fühle sich sehr geehrt, für Millionen von Menschen einzutreten, die vor Gewalt und Verfolgung fliehen.

Der Schauspieler und Regisseur Stiller, der mit seiner Rolle in dem Film Verrückt nach Mary (1998) bekannt wurde, engagiert sich seit 2016 für das UN-Flüchtlingshilfswerk und hat auch schon Jordanien und Deutschland besucht, um syrische Flüchtlinge zu treffen. ag

Theater

Abgrund statt Parabel

In seiner Inszenierung von »Mephisto« spürt Frank Castorf den verborgenen Anziehungskräften des Faschismus nach und verzichtet dabei auf einfache Aktualisierungen

von Leon Stork  23.09.2026

»Imanuels Interpreten« (25)

Pancho Vladigerov: Meister der Klänge

Er studierte in Berlin, kooperierte mit Max Reinhardt und komponierte umwerfende Symphonien. Dennoch ist er fast nur in seinem Heimatland bekannt

von Imanuel Marcus  23.09.2026

Fernsehen

Adolf und seine »Akte«

Die fünfte Staffel von »Babylon Berlin« spielt 1933 zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Unterhaltung mit politischem Anspruch, aber stimmen die Fakten?

von Ayala Goldmann  23.09.2026

Münchner Philharmoniker: Antrittskonzert von Lahav Shani

Musik

Berauschender Auftakt

Lahav Shani startet fulminant als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker

von Michael Schleicher  22.09.2026

UEFA Nations League

»Dummheit und Heuchelei«: Israelische Fußballer weisen Völkermord-Vorwürfe aus Irland zurück

Israels Fußballverband wehrt sich gegen Aussagen des irischen Nationaltrainers Heimir Hallgrimsson, der vor dem anstehenden Länderspiel gesagt hatte, Irland werde »gegen den Genozid« antreten

 22.09.2026

Berlin

Igor Levit kritisiert Merz: Weiter-so in hübscher Verpackung

Merz’ Art der Kommunikation des CDU-Politikers wirke »losgelöst«, so der Pianist

 22.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  22.09.2026

Philadelphia

Erstes Konzert nach Macklemore-Aus: Sheeran äußert sich

Wegen israelfeindlichen Äußerungen und einer antisemitischen Vorgeschichte wurde US-Rapper Macklemore aus dem Vorprogramm von Popstar Ed Sheeran gestrichen. Jetzt ist Sheeran erstmals wieder aufgetreten

 20.09.2026

Musik

Biermann mit neuen Liedern: »Mensch, misch’ dich ein«

Der Liedermacher Wolf Biermann präsentiert auf einem neuen Album Unveröffentlichtes - manches neu, manches auch noch aus DDR-Zeiten. Die Themen hätten sich kaum verändert, sagt der Künstler

 20.09.2026