USA

Ben Stiller engagiert sich für Flüchtlinge

Der Schauspieler Ben Stiller (2017) Foto: dpa

Der amerikanisch-jüdische Schauspieler Ben Stiller ist zum »Botschafter des Guten Willens« des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR ernannt worden. Der 52-Jährige war zuvor nach Guatemala gereist. Dort hatte er Familien und Kinder besucht, die vor Gewalt durch organisiertes Verbrechen aus ihrer Heimat geflohen waren.

Twitter »Mit heute 68 Millionen Flüchtlingen weltweit gab es noch nie einen triftigeren Grund oder größere Dringlichkeit, Solidarität und Unterstützung für sie zu zeigen«, sagte Stiller.
Auf Twitter schrieb er, es sei ihm zwar nicht klar, was genau ihn für die Rolle als »Botschafter des Guten Willens« qualifiziere, aber er fühle sich sehr geehrt, für Millionen von Menschen einzutreten, die vor Gewalt und Verfolgung fliehen.

Der Schauspieler und Regisseur Stiller, der mit seiner Rolle in dem Film Verrückt nach Mary (1998) bekannt wurde, engagiert sich seit 2016 für das UN-Flüchtlingshilfswerk und hat auch schon Jordanien und Deutschland besucht, um syrische Flüchtlinge zu treffen. ag

Glosse

Der Rest der Welt

New Yorker Geschichten: Zu viele Bücher kann es gar nicht geben

von Katrin Richter  11.08.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 11.08.2026

Reportage

Unter die Haut

Für viele Jüdinnen und Juden ist ein Tattoo nicht nur Körperschmuck – sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Identität. Vier tätowierte Menschen erzählen

von Nicole Dreyfus  11.08.2026

Filmkritik

»Noga« - Porträt der Sängerin Noga Erez zeigt persönliches Ringen

Ein dokumentarisches Porträt der israelischen Musikerin Noga Erez, deren internationaler Erfolg seit dem Hamas-Massaker und den antiisraelischen Kulturattacken ausgebremst wird

von Kathrin Häger  11.08.2026

Literatur

Tomer Gardi und Dana Vowinckel für Deutschen Buchpreis nominiert

Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben. Unter ihnen sind auch bekannte Autoren mit jüdischem Hintergrund

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  11.08.2026

Campus

Schweigen als Überlebensstrategie

Ein neuer Sammelband beleuchtet die erschütternde Situation jüdischer Studierender und Lehrender an deutschen Hochschulen

von Therese Klein  10.08.2026