USA

Ben Stiller engagiert sich für Flüchtlinge

Der Schauspieler Ben Stiller (2017) Foto: dpa

Der amerikanisch-jüdische Schauspieler Ben Stiller ist zum »Botschafter des Guten Willens« des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR ernannt worden. Der 52-Jährige war zuvor nach Guatemala gereist. Dort hatte er Familien und Kinder besucht, die vor Gewalt durch organisiertes Verbrechen aus ihrer Heimat geflohen waren.

Twitter »Mit heute 68 Millionen Flüchtlingen weltweit gab es noch nie einen triftigeren Grund oder größere Dringlichkeit, Solidarität und Unterstützung für sie zu zeigen«, sagte Stiller.
Auf Twitter schrieb er, es sei ihm zwar nicht klar, was genau ihn für die Rolle als »Botschafter des Guten Willens« qualifiziere, aber er fühle sich sehr geehrt, für Millionen von Menschen einzutreten, die vor Gewalt und Verfolgung fliehen.

Der Schauspieler und Regisseur Stiller, der mit seiner Rolle in dem Film Verrückt nach Mary (1998) bekannt wurde, engagiert sich seit 2016 für das UN-Flüchtlingshilfswerk und hat auch schon Jordanien und Deutschland besucht, um syrische Flüchtlinge zu treffen. ag

Eröffnung

Ausstellung in Osnabrück beleuchtet Antisemitismus

2026 jährt sich das Ende der ersten jüdischen Gemeinde in Osnabrück zum 600. Mal. Mit einer Ausstellung erinnert das Museumsquartier an diese frühe Phase jüdischer Geschichte. Auch die Wurzeln des Antisemitismus werden sichtbar

 19.03.2026

Vladimir Vertlib

Ein Marrane als Leibarzt

Mit seinem Roman »Der Jude der Kaiserin« zeigt sich der österreichische Autor als Meister des historischen Genres

von Alexander Kluy  19.03.2026

Eurovision Song Contest

ORF will ESC-Sicherheitskonzept nicht verschärfen

Auch trotz des Krieges gegen den Iran sei strengere Sicherheitsauflagen nicht nötig, weil das Konzept bereits auf die Weltlage ausgelegt sei

 19.03.2026

Philosophie

Habermas, Israel und die Juden

Eine kritische Würdigung

von Frederek Musall  19.03.2026

Programm

Drei Chöre, 100 Synagogen und ein Unbezähmbarer: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 19. bis zum 26. März

 18.03.2026

Nachruf

Der die Debattenkultur formte

Jürgen Habermas prägte die Bundesrepublik, positionierte sich im »Historikerstreit«, setzte Begriffe und gab Orientierung. Zum Tod des großen Philosophen

von Johannes Heil  18.03.2026

Literatur

Als die Donau durch Kakanien floss

Zur Leipziger Buchmesse: Eine (jüdische) Vision für ein Europa der Regionen, Religionen und der Vielfalt

von Awi Blumenfeld  18.03.2026

Literatur

Gefühle und Zustände

Lena Gorelik schreibt über »Alle meine Mütter«

von Sharon Adler  18.03.2026

Sachbuch

Unter Gedächtnisbeton

Ines Geipel widmet sich in »Landschaft ohne Zeugen« der Rolle kommunistischer Häftlinge im KZ Buchenwald und der Nicht-Aufarbeitung in der DDR

von Steffen Alisch  18.03.2026