Tribeca-Filmfestival

»Bad Shabbos« gewinnt Publikumspreis

»Bad Shabbos«-Hauptdarstellerin Milana Vayntrub Foto: picture alliance / Sipa USA

Tribeca-Filmfestival

»Bad Shabbos« gewinnt Publikumspreis

Die Komödie erhält auch ungewöhnlich gute Zuschauerbewertungen

 17.06.2024 10:23 Uhr

Mit dem Publikumspreis für »Bad Shabbos« ist am Sonntag (Ortszeit) das Tribeca-Filmfestival zu Ende gegangen. Der Film erzählt von einem Schabbat-Dinner in New York, das außer Kontrolle gerät.

Das Werk von Regisseur Daniel Robbins, der zugleich Co-Autor des Drehbuches ist, mit Milana Vayntrub, Kyra Sedgwick, Ashley Zukerman und Methon Man in den Hauptrollen ist eine Komödie, die auch ungewöhnlich gute Zuschauerbewertungen erhält.

Zuvor hatten bereits »Griffin in Summer« über das Erwachsenwerden eines Theater-Regisseurs im Teenager-Alter die Jury-Auszeichnung als bester US-amerikanischer Spielfilm erhalten. »Bikechess«, ein Mediendrama aus Kasachstan, gewann den Preis als bester internationaler Film des Festivals. Bester Dokumentarfilm wurde »Hacking Hate«, in dem der schwedische Regisseur Simon Klose undercover bei der neuen Rechten recherchiert.

Lesen Sie auch

Mit dem Preis für die beste Kameraführung in einer internationalen Produktion an Constanze Schmitt ging auch ein Jury-Preis an eine Deutsche. Sie erhielt die Auszeichnung für das chinesische Drama »Some Rain Must Fall«. Eine »Besondere Erwähnung« der Jury gab es für »Samia«, eine Koproduktion aus Deutschland, Italien, Belgien und Schweden.

Die 23. Ausgabe des Tribeca-Festivals in New York hatte am 5. Juni begonnen. Auf dem Programm standen unter anderem auch der deutsche Film »Schatz« von Julia von Heinz mit Lena Dunham in der Hauptrolle, außerdem die ARD-Serie »Schwarze Früchte«, der Film »Era Oculta« und der animierte Zeichentrickfilm »Scrubby«.

Das Festival war nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 von Schauspieler Robert De Niro und Produzentin Jane Rosenthal gegründet worden. Zu Ehren von De Niros 80. Geburtstag im vergangenen August war von Freitag bis Sonntag ein eigenes Mini-Festival Teil des größeren Filmfestivals. dpa/ja

Reimund Leicht

»Präsenz und Sichtbarkeit verstärken«

Der Leiter des Judaistik-Instituts an der FU Berlin über Herausforderungen auf dem Campus, die vakante zweite Professur und Lehre zu jüdischer Kultur im modernen Israel

von Ayala Goldmann  09.01.2026

Berlin

Dschungelcamp-Kandidatin stichelt gegen Gil Ofarim: »Ganz übel«

Die Teilnahme des jüdischen Musikers sorgt für heftige Reaktionen. Nun wirft ihm auch Kandidatin Belstler-Boettcher Fehlverhalten in der sogenannten Davidstern-Affäre vor

 09.01.2026

Osnabrück

Christian Berkel hat zu viele Bücher

Das Problem: »Wir haben mal versucht, eine alphabetische Ordnung in den Bücherschrank zu bringen, aber mittlerweile liegen die Neuen einfach obenauf«, so der jüdische Autor und Darsteller

 09.01.2026

Berlin

Swing-Konzert nach Hüftoperation

Nur Tage nach dem Eingriff will Andrej Hermlin wieder auf der Bühne sein. Unter anderem steht ein großes Konzert in der Philharmonie an

von Imanuel Marcus  08.01.2026

Trauer

Schöpfer der Todesmarsch-Mahnmale: Hubertus von Pilgrim ist tot

Der Bildhauer Hubertus von Pilgrim ist im Alter von 94 Jahren in Pullach bei München gestorben. Internationale Bekanntheit erlangte er durch sein Mahnmal für die Opfer des Dachauer Todesmarschs vom April 1945

 08.01.2026

Debatte

Gil Ofarim reagiert auf Kritik an Dschungelcamp-Teilnahme

Gil Ofarim sorgt mit dem Einzug ins Dschungelcamp wieder für Wirbel. Nach Boykott-Aufrufen von Fans äußert er sich erstmals selbst

 08.01.2026

Kulturkolumne

Litwaks: Bin ich einer von ihnen?

Kühl, rational, berechnend und skeptisch – so sind sie laut der »YIVO Encyclopedia of Jews in Eastern Europe«

von Eugen El  08.01.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  08.01.2026

Ausstellung

Saurier, Krieg und Davidsterne

»Bad/Good Jews« von Marat Guelman und Yury Kharchenko in Berlin setzt sich auf beeindruckende Weise mit jüdischer Kunst und Identität auseinander

von Stephen Tree  08.01.2026