USA

Zion in Manhattan

Vertreter Hunderter jüdischer Organisationen und Gemeinden waren am Sonntag dabei, um Israel zu feiern. Foto: dpa

Rund 30.000 Menschen haben sich am Sonntagvormittag in Manhattan zur 51. Israel Day Parade versammelt. Nach amerikanischen Medienberichten nahm auch New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio an dem Marsch auf der Fifth Avenue teil.

Wie in jedem Jahr gingen auch diesmal Vertreter Hunderter jüdischer Organisationen und Gemeinden auf die Straße, um Israel zu feiern. Einzelne Gruppen antiisraelischer Demonstranten versuchten allerdings, das Gelände zu betreten und die Kundgebung zu stören. Die New Yorker Polizei wies sie jedoch ab.

Grusswort Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lobte die Teilnehmer der Parade in einem Grußwort für ihre Unterstützung. In der unruhigen Region des Nahen Ostens, »in der Staaten zusammenbrechen, Terroristen Unschuldige abschlachten und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, steht Israel als ein Leuchtturm der Freiheit und der Menschenrechte, als ein Vorbild für Toleranz und Vielfalt«.

Manchen geht diese Toleranz jedoch zu weit. So protestierten am Rande der Kundgebung einige ultraorthodoxe Männer gegen die Rechte von Schwulen in Israel. Sie trugen ein Schild mit der Aufschrift: »Das Judentum betrachtet männliche Homosexualität als Sünde, die schlimmer ist als Mord.« ja

Großbritannien

Brandanschlag in London: Untersuchungshaft für Verdächtige

Mehrere Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Golders Green werden in Brand gesetzt. Vor Gericht erschienen nun drei Verdächtige

 04.04.2026

Meinung

Hoffentlich wird Viktor Orbán abgewählt

Am 12. April stehen in Ungarn Wahlen an. Unter seinem langjährigen Ministerpräsidenten ist das Land zu einem russischen U-Boot in der Europäischen Union geworden

von Joshua Schultheis  04.04.2026

USA

So wild wie Doja Cat

Sie ist der einzige weibliche jüdische R&B-Superstar – und eine der erfolgreichsten Rapperinnen unserer Zeit

von Sarah Thalia Pines  04.04.2026

London

Jüdische Londoner fühlen sich von Aktivisten eingeschüchtert

Rund 40 Personen seien in ein jüdisch geprägtes Wohngebiet gezogen, hätten Parolen wie »Völkermord« skandiert und gefordert, der Staat Israel müsse verschwinden, sagen Augenzeugen

 01.04.2026

Nepal

Sederabend auf Rekordniveau

Wie Kathmandu zur Bühne einer der größten Pessachfeiern der Welt wurde

von Matthias Messmer  31.03.2026

Winnipeg

Jüdischer Anti-Zionist wird Chef der sozialdemokratischen NDP

Avi Lewis delegitimiere einen wesentlichen Teil jüdischer Identität, sagen jüdische Organisationen in Kanada

 31.03.2026

Österreich

Hamas-Narrative im ORF?

Für die Österreichische Medienbehörde ist klar, dass der ORF den Krieg im Gazastreifen in einer ausgestrahlten TV-Dokumentation verzerrt hat

von Nicole Dreyfus  30.03.2026

Porträt

Challa vom Prinzen

Idan Chabasov wurde mit seinen kunstvollen Zopfkreationen auf Instagram berühmt. Sein simples Rezept: Mehl, Wasser, Hefe und Verbundenheit zur jüdischen Gemeinschaft. Seine ersten Challot hat er in Berlin gebacken

von Nicole Dreyfus  29.03.2026

Gesa Ederberg

»Globaler und vielfältiger«

Die Berliner Rabbinerin über ihre neue Präsidentschaft der »Rabbinical Assembly«, amerikanische Kollegen und europäischen Elan

von Mascha Malburg  29.03.2026