Boston

Talmudschüler retten Ertrinkenden mit Hakenkreuz-Tattoo

Die Jeschiwa-Studenten spazierten um den Chestnut-Hill-Stausee und retteten den Mann. Foto: imago

Eine Gruppe jüdischer Teenager aus dem Raum Boston hat einen Ertrinkenden gerettet, der – wie sich später herausstellte – ein Hakenkreuz-Tattoo hatte. Laut dem lokalen Nachrichtensender Channel 10 waren die Jugendlichen Jeschiwa-Studenten aus dem Bostoner Vorort Brighton, die um den Chestnut-Hill-Stausee herumspazierten.

Bei ihrem Spaziergang bemerkten sie, dass im Wasser ein Mann lag, und riefen einen Polizeibeamten um Hilfe, der gerade auf Streife unterwegs war.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

UNBEEINDRUCKT »Als ich mich ihnen näherte, rannten zwei von ihnen zu meinem Auto und riefen, da sei ein Körper im Wasser«, sagte der Polizist Carl Mascoli dem Radiosender. »Doch während ich ihn aus dem Wasser zog, bemerkte ich, dass sich auf seiner Hand ein Hakenkreuz-Tattoo befand.«

Mascoli erzählte den Teenagern von dem Tattoo. Doch die Jungen, erzählt er, wirkten von der Information unbeeindruckt. »Sie baten mich lediglich, den Mann, den ich aus dem Wasser gezogen hatte, wissen zu lassen, dass es vier junge jüdische Jungen waren, die dabei geholfen haben, sein Leben zu retten«, sagte Mascioli.

Amerikanischen Medien gegenüber erklärte der Polizist: »Ohne die vier Jungen wäre mir der Mann im Wasser wohl nicht aufgefallen. Was sie getan haben, war eine gute Tat, und das ist ein Teil des Lebens. Wir sollten allen helfen.«  ja

Tokyo 2020

Algerischer Judoka verweigert Kampf gegen Israeli

Internationaler Judoverband suspendiert Athlet und Trainer – Olympisches Komitee will Sanktionen prüfen

 24.07.2021

2. August

Digitales Gedenken

Erinnerung an Ermordung von 500.000 europäischen Sinti und Roma durch die Nazis auch in diesem Jahr vor allem virtuell

 23.07.2021

Kuba

Verzweiflung und Frust

Wie die jüdische Gemeinde zu den Protesten gegen das Regime steht

von Andreas Knobloch  23.07.2021

Japan

Schalom, Tokio!

An den Olympischen Sommerspielen nehmen auch etliche jüdische Athleten teil. Ein Überblick

von Daniel Killy  23.07.2021

»Sesamstraße«

Diplomatie im Kinderzimmer

Antony Blinken spricht in einem Videoclip der Kindersendung über seine Arbeit als US-Außenminister

 22.07.2021

USA

Fortsetzung in Los Angeles

Der frühere Filmmogul Harvey Weinstein ist auch in Los Angeles wegen sexueller Übergriffe angeklagt

von Barbara Munker  22.07.2021

USA

Hadern bis zum Grab

Der Einsturz der Champlain Towers in Surfside bei Miami ist eine Tragödie – besonders für die jüdische Gemeinde

 21.07.2021

Rom

Warten auf die Gäste

Zu Besuch im jüdischen Viertel der Ewigen Stadt

von Peter Bollag  21.07.2021

Militär

Armeen von fünf Staaten ehren jüdische Heldin mit Fallschirmsprung

Israelische und europäische Soldaten würdigen heute Hannah Senesh

von Andrea Krogmann  19.07.2021