rosch haschana

Steinmeier sendet Grußbotschaft zum jüdischen Neujahrsfest

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: picture alliance/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Jüdinnen und Juden zum Neujahrsfest Rosch Haschana Grüße gesendet und zum Einsatz gegen Antisemitismus aufgefordert. Lebensfreude und Zuversicht seien gute Ratgeber »für das neue Jahr und für unser Zusammenleben«, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Grußbotschaft. Er sei dankbar, dass sich so viele Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft für den Dialog der Religionen und den Zusammenhalt Land engagierten, heißt es darin weiter.

Jüdinnen und Juden erlebten aber auch heute immer wieder Hass und Gewalt. »Antisemitismus ist unerträglich. Wir dürfen ihn niemals dulden«, schreibt Steinmeier. Er ermutige alle im Land dazu, sämtlichen Formen des Antisemitismus entschieden entgegenzutreten und jüdischen Bürgerinnen und Bürgern beizustehen, wenn sie ausgegrenzt oder bedroht werden.

In den jüdischen Gemeinden weltweit feiern Juden Mitte September das Neujahrsfest Rosch Haschana (»Haupt des Jahres«). Das Fest beginnt mit dem Sonnenuntergang am 15. September und endet beim Einbruch der Dunkelheit am 17. September. Typisch für das Fest ist das Blasen des Widderhorns, des Schofars, mit dem zu Gebet und Buße aufgerufen wird. epd

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