Wien

Schumpeter-Preis für George Soros

Der jüdische Milliardär George Soros wird von extremen Rechten für die Proteste und Ausschreitungen in den USA verantwortlich gemacht. Foto: dpa

Der US-Milliardär George Soros ist in Wien für sein »Engagement für die Freiheit und die Förderung der Wissenschaft« mit dem Schumpeter-Preis ausgezeichnet worden.

Budapest Der aus Ungarn stammende Holocaust-Überlebende ist Mitbegründer der Zentraleuropäischen Universität (CEU), die kürzlich aufgrund politischen Drucks einige Programme von Budapest nach Wien verlegen musste.

Mit seiner humanitären Stiftung unterstützt er zahlreiche Zivilorganisationen, die Flüchtlingen und Asylsuchenden helfen. »Ich glaube, dass die CEU eine stimulierende Umgebung vorfinden und einen bedeutenden Beitrag leisten wird«, sagte Soros in seiner Dankesrede.

Innovation Der Schumpeter-Preis wird seit 1991 vergeben. Er zeichnet innovative Leistungen auf den Gebieten der Wirtschaft, der Politik und der Wirtschaftswissenschaften aus.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören der frühere deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl (1993), Manager Ferdinand Piëch (2000) und Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (2014).

Der Schumpeter-Preis ist nach dem in Österreich geborenen Harvard-Ökonomen Joseph Alois Schumpeter (1883-1950) benannt. dpa

Kanada

B’nai Brith: »Jüdische Kanadier werden terrorisiert«

Kanada erlebt eine Serie antisemitischer Gewalttaten. Laut einer jüdischen Organisation ist das Jahr 2026 für die Gemeinschaft bereits jetzt das gewalttätigste in ihrer jüngeren Geschichte

 10.05.2026

Medien

Kristin Helberg, der Hass auf Israel und der urdeutsche Wunsch nach Entlastung

Ein Kommentar von Jan Fleischhauer

von Jan Fleischhauer  10.05.2026

Berlin

Daniel Libeskind warnt vor Judenhass und AfD-Erfolgen

In einem Interview kritisiert der Architekt die israelische Regierung und äußert Sorgen in Zusammenhang mit dem Erstarken der AfD in der Bundesrepublik. Auch spricht er über jüdische Identität

 08.05.2026

Comedy-Legende

Don Rickles: Meister der Beleidigungen

Heute wäre der große Stand-Up-Comedian 100 Jahre alt geworden. Seine Spezialität: Er zog sein Publikum durch den Kakao

von Imanuel Marcus  08.05.2026

Prag

Jüdischer Protest gegen Kanye-West-Konzert

Der US-Rapper Kanye West ist wegen wiederholter Äußerungen zu Hitler und der NS-Zeit höchst umstritten. In Prag formiert sich nun Widerstand gegen ein geplantes Konzert - insbesondere von jüdischer Seite

 07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

80 Jahre

Was unsere Leser sagen

Die Jüdische Allgemeine hat auch im Ausland Fans. Um unsere Leser besser kennenzulernen, haben wir unter anderem in Finnland, Malta, der Schweiz, Spanien, Israel und in den USA nachgefragt

 07.05.2026

Kanada

Festnahme nach Schüssen auf Synagogen im Raum Toronto

Eine Aufklärung der Anschläge auf die Synagogen Beth Avraham Yoseph und Shaarei-Shomayim-Synagoge könnte damit näher gerückt sein

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026