Auswärtiges Amt

Schau erinnert an Holocaust-Massengräber in der Ukraine

Auswärtiges Amt, Berlin Foto: dpa

Eine Ausstellung im Auswärtigen Amt in Berlin erinnert an Holocaust-Massengräber in der Ukraine. Hunderte Massengräber seien bis heute unmarkiert, ungeschützt und verwahrlost, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Projekt Schätzungen zufolge befänden sich alleine 2000 solcher Begräbnisstätten auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt geförderten Projekts »Erinnerung bewahren« wurden in der Ukraine 15 Gedenk- und Informationsorte für ermordete Juden und Roma geschaffen.

In abgelegenen Schluchten und Wäldern, mitten auf Feldern, in ehemaligen Panzergräben oder Sandgruben wurden auf dem Gebiet der heutigen Ukraine zwischen 1941 und 1944 ganze jüdische Gemeinden ausgelöscht. Auch Roma, sowjetische Kriegsgefangene und Patienten zählten zu den Opfern deutscher Mordkommandos.

Die Ausstellung mit dem Titel Erinnerung bewahren – Schutz und Sichtbarmachung von Massengräbern des Holocaust in der Ukraine wird am Mittwoch von Außenminister Heiko Maas (SPD) eröffnet und bis zum 6. September gezeigt.  kna

Die Ausstellung ist vom 28. August bis 6. September im Lichthof des Auswärtigen Amts zu sehen. Geöffnet ist von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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