Niederlande

Schalom, Majestät!

Der niederländische König Willem-Alexander und Königin Maxima beim Besuch der Gemeinde. Foto: Getty

Der niederländische König Willem-Alexander hat am Montag die jüdische Gemeinde in Amsterdam (NIHS) besucht. Der 46-Jährige, der im April die Nachfolge seiner Mutter, der früheren Königin Beatrix, angetreten hatte, kam gemeinsam mit seiner Frau, Königin Maxima. Wie niederländische Medien berichteten, besichtigte das Paar auch die nahegelegene Synagoge am Jacob-Obrecht-Platz und sprach mit führenden Gemeindevertretern, Rabbinern und Lehrern.

Kulturviertel Bevor der König die Gemeinde wieder verließ, sagte er: »Bis zum nächsten Mal!« Vielleicht ist das wörtlich zu nehmen. Bereits im Oktober vergangenen Jahres war Willem-Alexander bei der jüdischen Gemeinde zu Gast – anlässlich der Eröffnung des neuen Amsterdamer Jüdischen Kulturviertels.

Im April hatten niederländische Medien berichtetet, dass man in der NIHS verärgert darüber sei, dass Königin Beatrix ihren offiziellen Abschiedsempfang ausgerechnet auf Jom Kippur gelegt hatte und es bereits zu spät war, einen anderen Termin zu finden. jta

7. Oktober

London: Maskierte Aktivisten protestieren gegen jüdischen Dachverband

Antiisraelische Aktivisten haben den Jahrestag des 7. Oktober 2023 zum Anlass genommen, das Board of Deputies of British Jews verbal anzugreifen. Es gab mehrere Festnahmen

 07.10.2026

Top 50

Die einflussreichsten Juden

Wie in jedem Jahr hat die »Jerusalem Post« ihr Ranking veröffentlicht – mit mehr Frauen und Gruppenplätzen

von Michael Thaidigsmann  07.10.2026

Meinung

Seht her, Berlin und New York: Es geht auch anders

Gerade am 7. Oktober wäre von linker Seite mehr Feingefühl zu erwarten. Zürich zeigt es diesmal vor.

von Nicole Dreyfus  07.10.2026

Fußball

Boykott gegen Israel – schließt sich das Schweizer Frauennationalteam den irischen Männern an?

Der Schweizerische Fußballverband reagierte offen, betonte jedoch, dass der Sport im Zentrum stehen solle

von Nicole Dreyfus  07.10.2026

Schweiz

Leerstellen im Mengele-Dossier

Nicht nur geschwärzte Namen sorgen im Mengele-Dossier des Nachrichtendienstes für Fragen. Auch wichtige Unterlagen fehlen – und niemand kann heute mehr genau erklären, warum.

von Nicole Dreyfus  06.10.2026

Großbritannien

»Die Grünen sind jetzt eine extremistische Partei«

Ein Parteitagsbeschluss der englischen Grünen, in dem der Zionismus als eine Spielart des Rassismus bezeichnet und zur Befreiung Palästinas aufgerufen wird, ist nicht nur in Großbritannien auf heftige Kritik gestoßen

 05.10.2026

Nachruf

Weimer würdigt gestorbene Holocaust-Überlebende Irene Butter

Eine weitere jüdische Zeitzeugin des Holocaust ist tot. Irene Butter starb im Alter von 95 Jahren in den USA. Lange hatte sie nichts von ihren Erlebnissen im KZ erzählt. Dann berichtete sie jahrzehntelang Schülern von ihrem Leben

von Christoph Arens  05.10.2026

Schweiz

Ein Importverbot von koscherem Fleisch gefährdet jüdisches Leben

Ein Kommentar von Jonathan Kreutner, Generalsekretär des jüdischen Dachverbands SIG

von Jonathan Kreutner  02.10.2026

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 02.10.2026