Sofia

Rechtsextremisten aus Europa gründen Dachorganisation 

Aufmarsch der rechtsradikalen Partei Bulgarische Nationale Union in Sofia Foto: dpa

Europäische Rechtsextremisten haben in Bulgariens Hauptstadt Sofia am Sonntag eine Dachorganisation mit der Bezeichnung »Festung Europa« gegründet. Trotz Protesten jüdischer Organisationen und von Antifaschisten fand das Treffen in einem vorab nicht genannten Saal im Stadtzentrum von Sofia statt.

Zu der Veranstaltung wurden aus Deutschland Vertreter der rechtsextremen Kleinpartei Die Rechte erwartet. Eingeladen waren außerdem Nationalisten aus Frankreich (Les Nationalistes), Polen (Szturmowcy), Ungarn (Légió Hungária) und Tschechien (Narodni i socialni fronta).

niedergang »Das Hauptziel ist, Europa vor einem totalen Niedergang zu retten«, sagte Swesdomir Andronow, Chef der im bulgarischen Parlament nicht vertretenen rechtsextremen Bulgarischen Nationalen Union. Diese hat das Treffen in Sofia organisiert. »Unsere Hauptpriorität ist das physische, kulturelle und geistige Überleben unserer Völker und der europäischen Zivilisation«, sagte Andronow nach einem Bericht des bulgarischen Fernsehsenders bTV.

Das Treffen der Rechtsextremisten in Sofia wurde von der Organisation »Shalom« der Juden in Bulgarien noch vor der Veranstaltung scharf verurteilt. Auch der bulgarische Zweig der jüdischen Organisation B’nai B’rith und der Jüdische Weltkongress prangerten das Treffen an.  dpa

Österreich

Den Geist aufrechterhalten

Wie die Wiener Gemeinde mit der Corona-Epidemie umgeht

von Axel Brüggemann  02.04.2020

Frankreich

Fest der Freiheit auf Distanz

Im Elsass und anderswo bereiten sich Gemeinden auf Pessach unter erschwerten Bedingungen vor

von Christine Longin  02.04.2020

Niederlande

Maccabi kauft ein

Ein Amsterdamer Sportverein stellt mit vielen Freiwilligen ein Corona-Hilfsprojekt auf die Beine

von Tobias Müller  02.04.2020

Italien

Gegen Angst und Fake News

Jüdische Medien in Zeiten von Corona

von Andrea M. Jarach  02.04.2020

Litauen

»Wir dürfen die Hoffnung jetzt nicht verlieren«

Die jüdische Gemeinde im Land schaut mit Bangen auf die Zeit nach der Pandemie

von Blanka Weber  02.04.2020

Rumänien

Rabbiner erlaubt Bestattung am Schabbat

In Ausnahmefällen dürfen an Covid-19 verstorbene Juden auch am Ruhetag beerdigt werden

von Michael Thaidigsmann  31.03.2020

Portugal

Die letzten Europäer

Auf den Spuren der Philosophin Hannah Arendt und anderer Flüchtlinge in Lissabon

von Natan Sznaider  31.03.2020

Niederlande

Gesunde Fritten

Der Schriftsteller Leon de Winter entwickelt mit seinem Cousin León Eijsman Low-Carb-Pommes

von Pieter Lamberts  31.03.2020

Schweden

»Einschränkungen hält man hier nicht für nötig«

Saskia Pantell über Schwedens Sorglosigkeit in der Corona-Krise, Skitouristen und Verantwortung

von Katharina Schmidt-Hirschfelder  30.03.2020