Holocaust-Gedenktag

Obama besucht israelische Botschaft

US-Präsident Barack Obama Foto: dpa

US-Präsident Barack Obama wird am Mittwoch in der israelischen Botschaft in Washington erwartet. Wie amerikanische Medien berichteten, wird er dort zum Holocaust-Gedenktag eine Rede halten.

Bei der Veranstaltung sollen vier Personen postum den Titel »Gerechte unter den Völkern« erhalten. Diese Auszeichnung verleiht die Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem an Nichtjuden, die während der Schoa ihr Leben riskierten, um Juden zu retten.

Zeremonie Bei der Zeremonie werden die Polen Walery und Marylta Zbijewski sowie die beiden Amerikaner Roddie Edmonds und Lois Gunden geehrt. Ihre Angehörigen nehmen die Auszeichnung für sie entgegen.

Es ist das erste Mal, dass eine solche Zeremonie in Amerika stattfindet. Israels Botschafter in den Vereinigten Staaten, Ron Dermer, sagte: »Es ist eine große Ehre, im Namen des Staates Israel den Heldenmut jener zu würdigen, denen das jüdische Volk große Dankbarkeit schuldet.« Er freue sich, sagte Dermer, dass Präsident Obama die Einladung zu der Zeremonie angenommen hat. ja

Schoa

»Ich empfinde tiefe Scham«

Bundeskanzlerin Merkel erinnert in Auschwitz an die Verbrechen der Nationalsozialisten

 06.12.2019 Aktualisiert

Porträt

»Eingedenk der historischen Verantwortung«

Die Kanzlerin verbindet ein besonderes Verhältnis zum Judentum. Nun wird Angela Merkel erstmals den Ort besuchen, der wie kein anderer für die Schoa steht

von Christoph Scholz  06.12.2019

Belgien

»Gemeinsame Standpunkte«

Oberrabbiner Albert Guigui über den jüdisch-christlichen Dialog und Religionsfreiheit

von Michael Thaidigsmann  05.12.2019

Ungarn

Anerkennung für EMIH

Die Budapester Regierung will dem Chabad-nahen Gemeindeverband staatliche Förderung gewähren

von Silviu Mihai  05.12.2019

Flüchtlinge

Mit zweierlei Maß

Bis heute ignoriert die Welt, dass nach 1948 aus islamischen Ländern 850.000 Juden vertrieben wurden

von Yaki Lopez  04.12.2019

Internet

Warum die beiden Google-Gründer zurücktreten

Sergey Brin und Larry Page übertragen alle Macht bei Alphabet an Sundar Pichai

von Andrej Sokolow  04.12.2019