USA

Mann in Baltimore feuert auf jüdische Teenager

Foto: thinkstock

In der Nähe einer jüdischen Schule in Baltimore hat am Donnerstagnachmittag, dem ersten Tag von Rosch Haschana, ein Mann auf eine Gruppe jüdischer Teenager geschossen. Wie die Polizei mitteilte, habe der Schütze, während er auf die Gruppe zielte, »Juden, Juden, Juden« geschrien.

Die orthodoxen jungen Männer waren in der Nähe des örtlichen Bais Hamidrash zu Fuß unterwegs, als ein Auto nahe an sie heranfuhr, der Fahrer eine Luftdruckpistole zückte und mehrere Schüsse in ihre Richtung abfeuerte. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand, aber es entstand geringer Sachschaden an einem der benachbarten Gebäude.

sicherheit Die Polizei fahndet nach dem Täter. Wie amerikanische Medien berichteten, soll er nach Beschreibung der Zeugen männlich sein, braunes Haar tragen, einen dunkleren Teint haben und »möglicherweise aus dem Nahen Osten stammen«.

Zu Beginn der Hohen Feiertage vergangene Woche haben jüdische Einrichtungen weltweit ihre Sicherheitsvorkehrungen aus Furcht vor antisemitischen Anschlägen erhöht. In vielen Ländern ist die Zahl derartiger Verbrechen seit dem jüngsten Israel-Gaza-Krieg im Juli deutlich gestiegen. ja

Buenos Aires

Argentinien: Richter ordnet Prozess wegen Terroranschlags von 1994 an

Über 32 Jahre ist es her, dass Terroristen einen Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires verübten. 85 Menschen wurden ermordet. Nun entschied ein Richter, den Prozess gegen die Verdächtigen zu eröffnen

 22.09.2026

Kanada

Schüsse vor Synagoge: Polizist und mutmaßlicher Angreifer schwer verletzt

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, während sich rund 25 Menschen in der Sons of Jacob Synagogue zum Jom Kippur versammelt hatten

 22.09.2026

Österreich

Bericht: Wien wird zur Anlaufstelle für deutsche Juden

Wien als sicherer Hafen für Juden? Immer mehr jüdische Familien zieht es dem Vernehmen nach aus Deutschland in die österreichische Hauptstadt. Antisemitismus nimmt aber auch hier zu

 20.09.2026

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 19.09.2026

Ranking

Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  19.09.2026

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 18.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke durch arabische Männer: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Nachruf

Peter Max: Der Künstler hinter den bunten Bildern der Hippie-Ära

Peter Max Finkelstein ist tot. Er wurde in Berlin geboren. Seine Familie und er flohen vor den Nazis nach Shanghai und kamen später über Israel nach Amerika.

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken

von Leticia Witte  17.09.2026