Moskau

Koscheres Sushi-Restaurant eröffnet

Sushi kann auch koscher sein. Hier: Angebot in einem Restaurant in Cäsarea (Israel) Foto: Flash 90

Koschere Kaviar-Imitation und mehr als 100 Sushi-Sorten: In Moskau hat mit »Kosher-Pirate« ein koscheres Restaurant geöffnet, das fast ausschließlich Essen in japanischem Stil anbietet. Das Lokal liegt zwischen der Moskauer Marina Roscha Synagoge und dem Jüdischen Museum und Toleranzzentrum im Norden der Stadt.

Soljanka Wie die Nachrichtenagentur »Jewish Telegraphic Agency« meldete, finden sich auch der Speisekarte auch nahöstlich inspirierte Sushi-Kombinationen wie »Shahshuka Fusion« sowie Pizza und Soljanka. Sushi ist bei Russen, die es sich leisten können, sehr beliebt. Alleine in Moskau bieten mehrere hundert Restaurants das japanische Gericht an.

Auch in mehreren koscheren Restaurants steht Sushi bereits auf der Speisekarte. Die Jewish Telegraphic Agency nannte als Beispiele das »LeChaim« in St. Petersburg und das »Jaffa« in Moskau. Die Kaschrut-Aufsicht über das neue Restaurant »Kosher-Pirate« hat Berel Lazar, russischer Oberrabbiner und Chabad-Rabbiner. ag

USA

Ginsburgs Leichnam im US-Kapitol aufgebahrt

Ruth Bader Ginsburg ist die erste Frau und die erste Jüdin, die die Ehre »Lie in State« erhält

 25.09.2020

USA

Kol Nidre in der Natur

In Kalifornien entwickeln kleine jüdische Gruppen alternative Rituale für Jom Kippur

von Jessica Donath  25.09.2020

Jüdisches Filmfestival Wien

Filme gegen das Vergessen

Vom 7. bis 21. Oktober werden in der österreichischen Hauptstadt zahlreiche Streifen jüdischer Filmemacher gezeigt

 25.09.2020

USA

Donald Trump wird am Sarg von Ruth Bader Ginsburg ausgebuht

»Wählt ihn ab!«, skandierte eine Gruppe von Leuten

 24.09.2020

Amsterdam

Schulfreundin Anne Franks legt Stein für Schoa-Mahnmal

Die 91-jährige Jacqueline van Maarsen legte den ersten von 102.000 Namenssteinen zur Erinnerung an niederländische Schoa-Opfer

 24.09.2020

Schweiz

Hoher Preis

Die Große Synagoge Basel soll nach dem Gründer einer Privatbank benannt werden – und dafür 1,5 Millionen Franken erhalten

von Peter Bollag  24.09.2020

USA

Jung und ahnungslos

Laut einer Studie wissen Amerikaner zwischen 18 und 39 sehr wenig über die Schoa

von Michael Thaidigsmann  24.09.2020

Antisemitismus

»Das Thema hat oberste Priorität«

Katharina von Schnurbein über europaweite Initiativen gegen Judenfeindschaft

von Michael Thaidigsmann  24.09.2020

USA

Ein Leben für die Gerechtigkeit

Zum Tod der Obersten Bundesrichterin und Frauenrechtlerin Ruth Bader Ginsburg

von Sebastian Moll  24.09.2020