Kuala Lumpur

Keine Einreise für israelische Schwimmer

Inbal Pezaro, israelische Schwimmerin Foto: dpa

Israelische Schwimmer dürfen nicht zur Paralympischen Schwimmweltmeisterschaft nach Malaysia reisen. Wie amerikanische Medien meldeten, sagte Premierminister Mahathir Mohamad, Malaysia werde ihnen keine Visa erteilen.

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) erklärte, es sei »enttäuscht«, dass Malaysia israelischen Schwimmern nicht erlaubt, das Land zu betreten, um an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Malaysias Premier Mohamad kündigt an, Israelis kein Visum zu erteilen.

Die Weltmeisterschaft im Para-Schwimmen findet vom 29. Juli bis 4. August in der malaysischen Stadt Kuching statt. Die Wettkämpfe sind für die Athleten sehr wichtig, da sie sich dort für die Paralympics 2020 in Tokio qualifizieren können. Hunderte von Schwimmern aus 70 Ländern werden in Kuching erwartet.

Diplomatie Malaysia unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Die Einreise in das islamische Land mit einem israelischen Pass ist verboten.

Das Internationale Paralympische Komitee erklärte, man werde für die israelischen Schwimmer eine Lösung finden. Malaysias Premierminister Mahathir Mohamad sagte: »Wenn sie Malaysias Recht, die Meisterschaft auszurichten, entziehen wollen, können sie dies gern tun«, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Die Weltmeisterschaft findet vom 29. Juli bis 4. August in der malaysischen Stadt Kuching statt.

Israelischen Sportlern wird es regelmäßig untersagt, an internationalen Wettkämpfen in muslimischen Ländern teilzunehmen, oder sie dürfen ihre nationalen Symbole nicht zeigen. Im vergangenen Jahr gewannen fünf israelische Judokas in Abu Dhabi Medaillen, doch die Turnierorganisatoren weigerten sich, Israels Nationalhymne zu spielen.

Die israelischen Sportler mussten Trikots des Internationalen Judoverbands (IJF) tragen und erhielten ihre Medaillen unter der Flagge des IJF. ja

New York

Jüdischer Weltkongress begrüßt Öffnung der Vatikanarchive

WJC-Präsident Ronald Lauder: »Schlüsselmoment in der Geschichte katholisch-jüdischer Beziehungen«

 28.02.2020

Marokko

Macht im Maghreb

König Mohammed führt das Land mit harter Hand – doch das jüdische Erbe versucht er zu bewahren

von Michael Thaidigsmann  27.02.2020

USA

»Er beleidigt Millionen Amerikaner«

Hunderte Rabbiner verteidigen die Lobbyorganisation AIPAC gegen Kritik von Bernie Sanders

 27.02.2020

London

Deutsche Jüdin im Oberhaus

Die Rabbinerin und Politikerin Julia Baroness Neuberger wird 70

von Daniel Zylbersztajn  27.02.2020

USA

Vier mutmaßliche Neonazis festgenommen

Die Gruppierung »Atomwaffen Division« wurde in Deutschland mit Morddrohungen gegen grüne Politiker bekannt

 27.02.2020

Spanien

Narren in SS-Uniform und KZ-Kleidung

In Campo de Criptana zeigte eine Karnevalstruppe Nazi-Motive – angeblich, um der Opfer zu gedenken

von Michael Thaidigsmann  25.02.2020

Österreich

Von Karmiel nach Wien

Der gebürtige Schweizer Jaron Engelmayer wird neuer Oberrabbiner

 25.02.2020

Schweiz

Antisemitismus auf niedrigem Niveau

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund verzeichnet für 2019 keine gewaltsamen Angriffe auf Juden

von Michael Thaidigsmann  25.02.2020

Prozess

US-Justiz stößt bei Harvey Weinstein an Grenze

Das Urteil ist ein Sieg für die MeToo-Bewegung

von Benno Schwinghammer  25.02.2020