New York

Jüdischer Vertreter kritisiert Bürgermeister Mamdani für Stadtkarte

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani Foto: picture alliance / Everett Collection

Das Vorstandsmitglied der »Sephardic Jewish Brotherhood of America«, Isaac Choua, wirft dem Büro des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani vor, die jüdische Minderheit der Stadt in einer Nachbarschaftskarte übergangen zu haben.

Die Karte wurde anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in den USA herausgebracht und soll die internationale Prägung New Yorks zeigen. Dabei werden unterschiedliche Stadtteile bestimmten Immigrantengruppen zugeordnet. So ist dort etwa ein »Chinatown« oder ein »Little Ukraine« verzeichnet.

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»Der große sephardische Korridor in Süd-Brooklyn, syrisch, ägyptisch, libanesisch und andere«, kritisiert Choua auf X, werde »vollständig ausgespart«. Dasselbe gelte für »die bucharische jüdische Gemeinde in Queens, größtenteils aus Usbekistan und Zentralasien«.

So lebten in den Brooklyn-Vierteln Flatbush, Midwood und Gravesend 54.000 Juden und vergleichbar viele Pakistanis. Auf der Karte werde jedoch nur ein »Little Pakistan« ausgewiesen. »Nein, das ist keine Kleinigkeit«, so Choua weiter. »Es handelt sich um eine der markantesten jüdischen Gemeinden New Yorks mit Vorfahren aus Einwandererfamilien, und sie wird aus der Geschichte ausgeblendet.«

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