USA

Gebete unter freiem Himmel

Jersey City im Bundesstaat New Jersey: Die Region war die erste, in der jüdische Institutionen wegen der Ausbreitung des Coronavirus im März einen Lockdown praktiziert hatten. Foto: imago images/ZUMA Wire

In Bergen County im US-Bundesstaat New Jersey könnte es Anfang Juni wieder gemeinschaftliche jüdische Gebete geben – allerdings nur unter freiem Himmel.

Das schrieb die Bergen County Rabbinical Association am Wochenende in einem Brief, aus dem die Jewish Telegraphic Agency (JTA) Auszüge veröffentlichte.

MASKEN Die Region war die erste, in der jüdische Institutionen wegen der Ausbreitung des Coronavirus im März einen Lockdown praktiziert hatten. In dem Schreiben von Sonntag hieß es, »Outdoor-Minjanim« seien ab dem 4. Juni denkbar.

Gottesdienste könnten nur im Freien abgehalten werden, unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Mund-Nase-Masken für die Teilnehmer.

Die Rabbiner teilten mit, die Beteiligung sei jeder einzelnen Synagoge und jedem einzelnen Rabbiner überlassen. Die Minjanim (ein Quorum von zehn Betern) würden durch die jeweiligen  Synagogen organisiert.

»MINJAN-HOPPING« Teilnehmer müssten ihrem Minjan treu bleiben, ein »Minjan-Hopping« von Tag zu Tag sei nicht vorgesehen.

Es sei sehr wichtig, dass sich alle Teilnehmer an die Vorschriften hielten, ansonsten könnten die Minjanim nicht mehr stattfinden, betonten die Rabbiner. ag

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