Elsass

Frankreich erinnert an die Opfer der Schoa

Fordert Wachsamkeit gegenüber dem wiederauflebenden Antisemitismus und Rassismus: Frankreichs Präsident François Hollande bei der Gedenkfeier am Sonntag Foto: dpa

Frankreichs Präsident François Hollande fordert Wachsamkeit gegenüber dem wiederauflebenden Antisemitismus und Rassismus. Angesichts der Terroranschläge im Januar auf die Satirezeitung »Charlie Hebdo« und einen koscheren Supermarkt in Paris sagte er: »Das Schlimmste kann noch passieren«.

Hollande nahm am Sonntag an einer Gedenkfeier im früheren deutschen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof teil. Alliierte Truppen hatten das KZ im Elsass vor 70 Jahren befreit. Mehr als 25.000 Menschen – vor allem Juden, Roma und Widerstandskämpfer – wurden hier ermordet oder kamen durch Krankheit und Hunger ums Leben.

gräueltaten Hollande prangerte die Gräueltaten an, die im Lager verübt wurden. »Wir dürfen nichts vergessen«, sagte er. Die deutschen Nazis hatten das KZ 1941 errichtet und testeten dort ihre ersten Gaskammern.

Gemeinsam mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schultz, betrat Hollande eine frühere Gaskammer und enthüllte eine Gedenktafel, die an die ermordeten Juden und Roma erinnert. ja

Österreich

Sieben Räume Liebe

Von Lilith bis Leidenschaft: Die Ausstellung »Love me Kosher« im Jüdischen Museum Wien

von Stefan Schocher  02.10.2022

Italien

»Warum jetzt schon verurteilen?«

Nach der Wahl der rechtsextremen »Fratelli d’Italia« zeigt sich die jüdische Gemeinde abwartend

von Daniel Mosseri  01.10.2022

Mexiko

»Jüdische Taliban« fliehen aus Haft

Rund 20 minderjährige Mitglieder der Lev-Tahor-Sekte türmen aus staatlicher Unterbringung im Süden des Landes

 30.09.2022

Nach Haftentlassung

Putin-Kritiker verlässt Russland

Der jüdische Oppositionelle Leonid Gosman ist wieder frei und nach Israel ausgereist

 29.09.2022

Jerusalem

Wie viele Juden weltweit gibt es?

Die Jewish Agency for Israel hat ihre neue Statistik vorgestellt

 28.09.2022

Moskau

Düstere Botschaft von Putin an Russlands Juden

Rosch-Haschana-Gruß aus dem Kreml klingt wie eine Drohung – Jerusalem verurteilt Referendum in der Ostukraine

von Sabine Brandes  28.09.2022

Interview

»Kanonenfutter für Putin«

Der israelische Historiker Samuel Barnai über die Folgen von Putins Teilmobilisierung und der Scheinreferenden in den besetzten ukrainischen Gebieten

von Michael Thaidigsmann  28.09.2022

Italien

»Parallelen zu den 30er-Jahren«

Vor den Wahlen äußern sich Juden in Südtirol besorgt und wütend über die postfaschistische Partei »Fratelli d’Italia«

von Blanka Weber  25.09.2022

USA

Süße Frucht fürs süße Jahr

Im Süden Kaliforniens werden Granatäpfel angebaut – auch für Rosch Haschana

von Daniel Killy  24.09.2022