Terror

Zwei Raketen in 24 Stunden

Einschlagstelle einer Rakete in der südisraelischen Kleinstadt Sderot Foto: Flash 90

Innerhalb von nur 24 Stunden sind im Süden Israels zwei Raketen aus dem Gazastreifen eingeschlagen. Die Geschosse, die beide in offenem Gelände von Sderot gelandet seien, hätten niemanden verletzt, hieß es seitens der Sicherheitskräfte.

Die israelische Armee beschoss anschließend nach eigenen Angaben Ziele der Hamas im nördlichen und südlichen Gazastreifen. Ein Pilot der israelischen Luftwaffe kam auf dem Rückweg des Vergeltungseinsatzes ums Leben. Vermutlich habe der F16I-Jet, der auf dem Weg zur Militärbasis Ramon gewesen war, Feuer gefangen.

Unfall Der 34-jährige Pilot Ohad Cohen Nov versuchte wohl noch, sich mit dem Schleudersitz aus seiner Maschine zu retten, überlebte aber nicht. Sein Navigator wurde leicht verletzt. Die Armee, hieß es in israelischen Medien, untersuche den Unfall.

Für die Raketen habe die Salafistengruppe Ahfad Al Sahaba, die der Terrororganisation Islamischer Staat nahesteht, die Verantwortung übernommen. Im Vorfeld waren offenbar vier Ahfad Al Sahaba-Mitglieder von der Hamas festgenommen worden.

Das israelische Armeeradio berichtete, dass die Hamas nach dem Vergeltungsbeschuss eine Nachricht an Israel gesandt habe. Darin hieß es offenbar, dass die Hamas an einer Eskalation der Situation nicht interessiert sei und es keinen anderen Gruppen im Streifen erlauben werde, Gewalt zu schüren.

Wahl in Israel

Trump wirbt erneut für Netanjahu

»Wenn ihr zur Wahl geht, denkt bitte daran, dass Bibi ein herausragender Kriegsministerpräsident gewesen ist!«, schreibt Trump auf seinem sozialen Medium Truth Social

 26.10.2026

Zeitungsinterview

Ronald Lauder rechnet mit Netanjahu ab: »Er hat Politik über Frieden gestellt«

»Eines der Dinge, die Israel im Vergleich zu anderen Ländern so besonders gemacht haben, war seine echte Demokratie«, so der WJC-Präsident. »Was wir jetzt erleben, erinnert eher an eine Bananenrepublik«

 25.10.2026 Aktualisiert

Knessetwahl

Die Israel-Wahl in Zahlen

Rund 7,3 Millionen Wahlberechtigte, mehr als 12.000 Wahllokale und 450 Millionen Stimmzettel: Der Zentrale Wahlausschuss nennt Details zur Abstimmung am Dienstag

 25.10.2026

Tel Aviv

»Ihr habt versagt – jetzt übernehmt Verantwortung!«

Angehörige der Opfer des Hamas-Massakers vom 7. Oktober klagen die Regierung an. Bei einer Massendemonstration fordern sie eine unabhängige Untersuchung

von Sabine Brandes  25.10.2026

Wahlwerbung mit Benjamin Netanjahu über einer Fußgängerbrücke

Knessetwahl

Premier Netanjahu macht Wahlkampf mit Bild von Atompilz über Tel Aviv

Im Wahlkampf setzt der israelische Regierungschef auf ein angsteinflößendes Bild. Scharfe Kritik daran kommt von Netanjahus Hauptrivale Gadi Eisenkot

 25.10.2026

Nahost

Experten warnen Netanjahu vor Folgen möglicher Sanktionen

Nach Netanjahus Überlegungen, mögliche internationale Bankensanktionen mit Hilfe von Kryptowährungen zu umgehen, warnen Experten vor enormem Schaden für Israels Wirtschaft

 25.10.2026

Schicksalswahl in Israel

Israels Militär vor Parlamentswahl in Alarmbereitschaft

Vor der richtungsweisenden Parlamentswahl am Dienstag sind Israels Streitkräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. Zehntausende Soldaten sind im Einsatz, die Luftabwehr wurde verstärkt

 25.10.2026

Nachrichten

Lied, Spende, Festnahmen

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  25.10.2026

Sanktionen

Netanjahu erwägt Kryptowährungen gegen mögliche Sanktionen

Aus Sorge vor weltweiten Bankensanktionen sucht Israel laut Ministerpräsident Netanjahu nach Alternativen. Die Zentralbank kritisiert seine Idee

 25.10.2026