Terror

Zwei Raketen in 24 Stunden

Einschlagstelle einer Rakete in der südisraelischen Kleinstadt Sderot Foto: Flash 90

Innerhalb von nur 24 Stunden sind im Süden Israels zwei Raketen aus dem Gazastreifen eingeschlagen. Die Geschosse, die beide in offenem Gelände von Sderot gelandet seien, hätten niemanden verletzt, hieß es seitens der Sicherheitskräfte.

Die israelische Armee beschoss anschließend nach eigenen Angaben Ziele der Hamas im nördlichen und südlichen Gazastreifen. Ein Pilot der israelischen Luftwaffe kam auf dem Rückweg des Vergeltungseinsatzes ums Leben. Vermutlich habe der F16I-Jet, der auf dem Weg zur Militärbasis Ramon gewesen war, Feuer gefangen.

Unfall Der 34-jährige Pilot Ohad Cohen Nov versuchte wohl noch, sich mit dem Schleudersitz aus seiner Maschine zu retten, überlebte aber nicht. Sein Navigator wurde leicht verletzt. Die Armee, hieß es in israelischen Medien, untersuche den Unfall.

Für die Raketen habe die Salafistengruppe Ahfad Al Sahaba, die der Terrororganisation Islamischer Staat nahesteht, die Verantwortung übernommen. Im Vorfeld waren offenbar vier Ahfad Al Sahaba-Mitglieder von der Hamas festgenommen worden.

Das israelische Armeeradio berichtete, dass die Hamas nach dem Vergeltungsbeschuss eine Nachricht an Israel gesandt habe. Darin hieß es offenbar, dass die Hamas an einer Eskalation der Situation nicht interessiert sei und es keinen anderen Gruppen im Streifen erlauben werde, Gewalt zu schüren.

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