Jerusalem

Yad Vashem erinnert an Auschwitz-Befreiung

Blick in die Halle der Namen der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem Foto: Flash 90

Anlässlich des Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren lädt die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem Staatsführer aus Europa, Nordamerika und Australien zum »5. Welt-Holocaust-Forum« nach Jerusalem ein. Die Veranstaltung unter dem Titel »An den Holocaust erinnern, Antisemitismus bekämpfen« soll am 23. Januar stattfinden, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.

Die Veranstaltung unter Schirmherrschaft des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin finde vor dem Hintergrund einer alarmierenden Zunahme hass- und gewalterfüllter Formen von Antisemitismus insbesondere in Europa statt. Sie werde den politischen Führern der Welt eine einzigartige Gelegenheit geben, deutlich zu machen, dass es für Antisemitismus keinen Platz gebe, so die Organisatoren.

Die Veranstaltung unter dem Titel »An den Holocaust erinnern, Antisemitismus bekämpfen« soll am 23. Januar stattfinden.

MOSCHE KANTOR »Das Event ist besonders wichtig, da durch das immer weitere Zurückrücken des Holocaust in die Vergangenheit manche seiner Erinnerungen vergessen und seine Lektionen nicht länger gelernt werden«, sagte der Präsident der Stiftung Welt-Holocaust-Forum, Mosche Kantor. »Nie wieder« sei ein Aktionsplan, den es als Aufruf zum Schutz der Zukunft und zur Erinnerung an die Vergangenheit zurückzugewinnen gelte.

Ihre Teilnahme zugesagt haben den Angaben zufolge bisher unter anderen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Präsident Sergio Mattarella und Österreichs Präsident Alexander Van der Bellen.  kna

Sicherheit

Unerlaubter Pilot an Bord: Maschine muss wieder umdrehen

Weil ein indonesischer Kapitän an Bord war, wurde einem Frachtflug von Ethiopian Airlines die Landung in Israel verweigert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Krieg

Netanjahu fordert Ermittlungen gegen Soldaten im Film »NAZA«

Der Premier wirft den anonymen Beteiligten mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Weitergabe geheimer Informationen vor

von Sabine Brandes  13.10.2026

Interview

»Wenn wir weder denken noch irgendetwas tun müssen – was machen wir dann?«

Der israelische Mathematiker Assaf Hasson warnt vor oberflächlichen Antworten, undurchsichtigen Beweisen und einer Generation, die sich zu sehr auf Künstliche Intelligenz verlässt

von Sabine Brandes  13.10.2026

Oktoberfest

Wiesn am Mittelmeer

Die bayerische Festtradition wird in Israel neu interpretiert

von Sabine Brandes  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026

Replik

Einspruch, euer Ehren!

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ging in diesem Jahr an Philippe Sands. Ausgerechnet ein Mann, dessen Autorität auf juristischer Präzision und universellen Maßstäben gründet, nimmt es mit dem Völkerrecht erstaunlich ungenau

von Leeor Engländer  13.10.2026

Medien

Israel verweigert »taz«-Korrespondentin Arbeitsvisum

Diaspora-Ministerium: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen«

 13.10.2026

Israel

Ein Toter und 24 Verletzte bei Explosion von Blindgänger

Ein mutmaßlicher Blindgänger explodiert in Nordisrael. Es gibt ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Berichten zufolge waren Schüler und ein Lehrer in der Gegend gewandert

 12.10.2026

Katharina von Schnurbein

»Ich habe das Gefühl, den richtigen Weg gegangen zu sein«

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wechselt von Brüssel nach Berlin. Sie folgt dort Felix Klein nach. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  12.10.2026