Israel

»Wir schauen auf Sie, unsere Brüder und Schwestern«

Israels Präsident Reuven Rivlin Foto: dpa

Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat sich in einer Botschaft an jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt gewendet.

»Die ganze Welt befindet sich derzeit in einer schwierigen Zeit der Angst und Verwirrung aufgrund der Corona-Krise, die unser ganzes Leben auf den Kopf gestellt und Leben gefordert hat«, sagte Rivlin in seiner Mitteilung, die von der Botschaft des Staates Israel in Berlin verbreitet wurde.

gemeinschaft Jetzt sei die Zeit gekommen, in der jedes Land seine Bürger auffordere, gemeinsam mit den Gefahren umzugehen. »Aber in dieser schwierigen Zeit denken wir hier in Israel an ein anderes ›Gemeinsam‹, zu dem wir gehören, und schauen auf Sie, unsere Brüder und Schwestern der weltweiten jüdischen Gemeinschaft. Ihr und unser Wohlergehen sind untrennbar miteinander verbunden«, versicherte Israels Präsident.

»Mit jeder neuen Nachricht über die Verbreitung des Virus, die wir auf der ganzen Welt verfolgen, denken wir auch an Sie, unsere Familie im Ausland, und beten, dass Sie stark, vereint, gesund und wohlauf bleiben«, schloss Rivlin.  ja

Nahost

US-Botschaftspersonal soll Libanon verlassen

Das amerikanische Außenministerium hat alle Mitarbeiter, die »nicht für den Notfall« benötigt werden, nach Hause beordert

 23.02.2026

Mailand

Israel schließt eigenes Bobteam von Olympia aus

Die Aktionen eines Athleten hätten gegen olympische Werte verstoßen, so die Begründung des Komitees

 23.02.2026

Nahost

Tucker Carlson blamiert sich in Israel

Der rechte Moderator hatte behauptet, er sei am Flughafen Ben-Gurion festgesetzt worden. Doch Videoaufnahmen zeigen ein anderes Bild

 22.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Meinung

Endlich kehrt Ehrlichkeit in die Debatte über die UNRWA ein!

Der CDU-Antrag bringt auf den Punkt, was seit Jahren verdrängt wurde: Palästinensische Gewalt darf natürlich nicht als politisches Instrument akzeptiert werden

von Daniel Neumann  21.02.2026

Berlinale

David Cunio: »Als ich nicht sprechen konnte, habt ihr mir eine Stimme gegeben«

Die israelische Ex-Hamas-Geisel bedankte sich an einem ebenso denkwürdigen wie emotionalen Abend im Babylon-Kino bei Regisseur Tom Shoval für den Film »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  21.02.2026

Parteitag

»Die UNRWA ist nicht reformierbar«: CDU will Zahlungsstopp

Einmütig haben die Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Stuttgart beschlossen, dass es künftig striktere Auflagen für deutsche Zuschüsse an die Palästinenser geben soll

von Michael Thaidigsmann  21.02.2026