Israel

Wegen Betrugs verurteilt

Ein Unterstützer des ehemaligen Oberrabbiners am 15. Mai 2017 im Jerusalemer Bezirksgericht Foto: Flash 90

Der ehemalige sefardische Oberrabbiner Israels, Eliyahu Bakshi-Doron (76), ist wegen schweren Betrugs, Urkundenfälschung und Vertrauensbruch vom Jerusalemer Bezirksgericht schuldig gesprochen worden. Das berichtete die »Times of Israel«. Bakshi-Doron ist nach Yonah Metzger in diesem Jahr bereits der zweite ehemalige Oberrabbiner Israels, der wegen Betrugs verurteilt wurde.

Rabbiner Eliyahu Bakshi-Doron soll sich laut dem Bericht der »Times of Israel« an einem Schwindel-System beteiligt haben, bei dem Hunderte von Millionen Schekel in die Taschen von Angestellten des Staates gewandert sein sollen. Außerdem soll er falsche Bescheinigungen für Torastudien ausgestellt haben. Das Strafmaß steht noch nicht fest.

Deal Im Februar 2017 war der ehemalige aschkenasische Oberrabbiner des Landes, Yonah Metzger, zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Metzger hatte sich des Betrugs, Diebstahls, Geldwäsche, Steuervergehen und der Annahme von Schmiergeld in Höhe von etwa zehn Millionen Schekel (etwa 2,5 Millionen Euro) schuldig bekannt.

In einem Deal mit der Staatsanwaltschaft war der Rabbiner zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Metzger sitzt seine Strafe im Gefängnis Maasiyahu in der israelischen Stadt Ramle ab. ag

Nahost

Deutschland warnt Bürger in Israel

Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch für Israel hat das Auswärtige Amt Deutsche vor Ort zu Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen

 24.02.2026

Verstrickungen

Geschäfte mit einem Mörderregime

Wie ein iranischer Banker ein europäisches Immobilienimperium aufbaute – inklusive Hilton-Hotels in Deutschland

von Philip Plickert  24.02.2026

Nahost

US-Botschafter irritiert mit Aussagen über Israels Grenzen

Der US-Gesandte in Israel, Mike Huckabee, verärgert arabische Staaten im Interview mit Tucker Carlson

von Sabine Brandes  24.02.2026

Aliya

»Ich habe gewonnen«: Auschwitz-Überlebende (96) wandert nach Israel aus

Charlotte Roth will mehr Zeit mit ihrer Familie bringen, die zum größten Teil aus den USA nach Israel eingewandert ist

 24.02.2026

Jerusalem

»Schwerwiegendster Fehler in der Geschichte«: Israel warnt Iran vor Angriff

Die Hintergründe

 24.02.2026

Nahost

US-Botschaftspersonal soll Libanon verlassen

Das amerikanische Außenministerium hat alle Mitarbeiter, die »nicht für den Notfall« benötigt werden, nach Hause beordert

 23.02.2026

Mailand

Israel schließt eigenes Bobteam von Olympia aus

Die Aktionen eines Athleten hätten gegen olympische Werte verstoßen, so die Begründung des Komitees

 23.02.2026

Nahost

Tucker Carlson blamiert sich in Israel

Der rechte Moderator hatte behauptet, er sei am Flughafen Ben-Gurion festgesetzt worden. Doch Videoaufnahmen zeigen ein anderes Bild

 22.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026