Israel

Vorsicht an den Feiertagen!

Um das Risiko zu minimieren, sollte die Teilnehmerzahl bei Familienfeiern beschränkt werden. Hier: Rosch-Haschana-Mahlzeit zu unbeschwerten Zeiten in Israel Foto: Flash 90

Israels »Nationales Corona-Informations- und Wissenszentrum« will die traditionellen Gottesdienste und Familienfeiern zu den bevorstehenden Hohen Feiertagen reduziert wissen. Bei früheren Festtagen habe sich gezeigt, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen möglichen Einschränkungen und den nachfolgenden Infektionsraten gebe, zitierte die Zeitung »Jerusalem Post«.

REGLEMENTIERUNGEN Nach Purim und dem Wochenfest Schawuot, die im Wesentlichen ohne Einschränkungen gefeiert wurden, seien die Infektionszahlen drastisch gestiegen, hieß es. Nach den strikt reglementierten Feiertagen Pessach und Lag Ba’Omer sowie dem Unabhängigkeitstag habe es hingegen keinen nennenswerten Anstieg der Corona-Zahlen gegeben.

Entsprechend könne es durch die bevorstehenden Feiertage Rosch Haschana , Jom Kippur und Sukkot mit ihren Ritualen und Familienfeiern zu einer Infektionswelle großen Ausmaßes kommen.

KAPPAROT Das Zentrum rät, Gebete im Freien und in kleinen Gruppen abzuhalten und die Teilnehmerzahl von Familienfeiern zu begrenzen. Andere religiöse Rituale wie das Vergebungsritual »Kapparot« sollten in privatem Rahmen durchgeführt werden.

Ferner empfiehlt das Zentrum eine breite Informationskampagne für die Feiertage. Der Corona-Ausschuss erwägt für diese Tage einen weiteren Lockdown des Landes; eine Entscheidung soll aber nicht vor dem 10. September fallen. kna

Israel

Netanjahu macht Krebsbehandlung öffentlich

Der Ministerpräsident wurde wegen eines bösartigen Prostatatumors behandelt

 24.04.2026

Tel Aviv

El Al baut Flugverkehr wieder aus: 40 Ziele bis nächste Woche

Nach Angaben der Fluglinie soll das Angebot im Laufe des Monats weiter wachsen. Es sei denn, die Sicherheitslage verändert sich wieder

 24.04.2026

Jerusalem

Ein Diplomat für die christliche Welt

George Deek soll als Sondergesandter Schadensbegrenzung betreiben und »die Beziehungen weltweit vertiefen«

von Sabine Brandes  23.04.2026

Untersuchungskommission

Hamas-Massaker: Unruhen im Gerichtssaal

Israel ist noch immer auf der Suche nach Antworten für die Versäumnisse vor dem 7. Oktober

von Sabine Brandes  23.04.2026

Jom Haazmaut

Trump erhält Israel-Preis für besondere Verdienste um das jüdische Volk

Nach Angaben des israelischen Bildungsministeriums erhält der amerikanische Präsident den Preis in der Kategorie »besondere Verdienste um das jüdische Volk«

 23.04.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« kooperiert mit katholischer »Tagespost«

Ein Zeichen gegen Antisemitismus: »Die Tagespost« legt ihren Abonnenten die »Jüdische Allgemeine« kostenlos bei. Hinter der Aktion steckt unter anderem ein rundes Jubiläum

von Hannah Krewer  23.04.2026

Jom Haazmaut

Herzog ehrt Soldaten am Unabhängigkeitstag – Armee zu neuer Offensive bereit

»Herausragende Soldaten lernen in normalen Jahren die Schlachten der Vergangenheit – aber ihr kämpft die Schlachten, die künftige Generationen studieren werden«, sagt der Präsident zu IDF-Angehörigen

 23.04.2026

Israel

Ein Kind nach dem Tod

Israelische Richter erlauben der Familie der getöteten Geisel Yotam Haim die Verwendung von dessen Sperma, um einen Enkel zu zeugen

von Sabine Brandes  23.04.2026

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026