Israel

Vorsicht an den Feiertagen!

Um das Risiko zu minimieren, sollte die Teilnehmerzahl bei Familienfeiern beschränkt werden. Hier: Rosch-Haschana-Mahlzeit zu unbeschwerten Zeiten in Israel Foto: Flash 90

Israels »Nationales Corona-Informations- und Wissenszentrum« will die traditionellen Gottesdienste und Familienfeiern zu den bevorstehenden Hohen Feiertagen reduziert wissen. Bei früheren Festtagen habe sich gezeigt, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen möglichen Einschränkungen und den nachfolgenden Infektionsraten gebe, zitierte die Zeitung »Jerusalem Post«.

REGLEMENTIERUNGEN Nach Purim und dem Wochenfest Schawuot, die im Wesentlichen ohne Einschränkungen gefeiert wurden, seien die Infektionszahlen drastisch gestiegen, hieß es. Nach den strikt reglementierten Feiertagen Pessach und Lag Ba’Omer sowie dem Unabhängigkeitstag habe es hingegen keinen nennenswerten Anstieg der Corona-Zahlen gegeben.

Entsprechend könne es durch die bevorstehenden Feiertage Rosch Haschana , Jom Kippur und Sukkot mit ihren Ritualen und Familienfeiern zu einer Infektionswelle großen Ausmaßes kommen.

KAPPAROT Das Zentrum rät, Gebete im Freien und in kleinen Gruppen abzuhalten und die Teilnehmerzahl von Familienfeiern zu begrenzen. Andere religiöse Rituale wie das Vergebungsritual »Kapparot« sollten in privatem Rahmen durchgeführt werden.

Ferner empfiehlt das Zentrum eine breite Informationskampagne für die Feiertage. Der Corona-Ausschuss erwägt für diese Tage einen weiteren Lockdown des Landes; eine Entscheidung soll aber nicht vor dem 10. September fallen. kna

Grenzübergang Taba/Eilat zwischen Ägypten und Israel

Mysteriöser Fall

Drei Israelis in Ägypten verschollen

Die jungen beduinischen Männer seien zum Urlaub ins Nachbarland gereist und dort angeblich aus Gründen der »inneren Sicherheit« festgenommen worden

von Sabine Brandes  29.09.2026

Die Chefs der Oppositionsparteien

Tel Aviv

Israels Opposition schließt Pakt

Eisenkot, Bennett, Lapid, Lieberman und Golan wollen während des Wahlkampfs auf gegenseitige Angriffe verzichten und planen eine »zionistische staatsmännische Regierung«

von Sabine Brandes  29.09.2026

Jerusalem

Gallant spricht über Details der Pager-Operation gegen Hisbollah

Offenbar schöpfte ein Mitglied der libanesischen Terrororganisation Verdacht. Israel sah sich zum Handeln gezwungen

 29.09.2026

Bloomington/Paris

Studie: Keine Grundlage für Apartheid- und Genozidvorwurf gegen Israel

Gunther Jikeli von der Indiana University Bloomington und Philippe Karpe vom französischen Forschungsinstitut CIRAD untersuchten immer wieder erhobene Vorwürfe gegen Israel

 29.09.2026

Jerusalem

Netanjahu reiste offenbar wegen Berichten über Hamas-Warnung nach Abu Dhabi

Hat der israelische Ministerpräsident den Präsidenten der VAE, Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahjan, gebeten, Medienberichte zurückzuweisen, wonach dieser seinen Jerusalemer Gesprächspartner vor dem 7. Oktober warnte?

 29.09.2026

Terrorismus

»Wenn sie einen Raum betrat, ging die Sonne auf«

Ricarda Louks Tochter Shani und Sonja Bohl-Denckers Tochter Carolin wurden vor drei Jahren von der islamistischen Hamas ermordet. Ihre Mütter schildern, wie sie mit dem Verlust zurechtkommen - und was sie sich wünschen

von Nina Schmedding  29.09.2026

Niederlande

»Der 7. Oktober, das bin ich«: Student der Uni Maastricht will an Terrorangriff teilgenommen haben

Ein 22-jähriger Palästinenser, der in den Niederlanden studiert, erweckt in einem Instagram-Video den Eindruck, er habe an der Terrorattacke der Hamas auf Israel teilgenommen. Jetzt griff die Hochschule durch

 28.09.2026

Jerusalem/Den Haag

Israel entzieht Niederländern Diplomaten-Pass

Die Niederlande verbieten den Import von Waren aus Siedlungen im Westjordanland. Nun zieht Israel Konsequenzen

 28.09.2026

Tel Aviv

Israel: Entführer von Noa Argamani getötet

Saher Nidal Saqr und andere an den Geiselnahmen beteiligte Terroristen seien bei einem Luftangriff im zentralen Gazastreifen tödlich getroffen worden, teilte die israelische Armee mit

 28.09.2026