Energie

Verbindung der Stromnetze Israels und Europas rückt näher

Das Elektrizitätswerk Orot Rabin in der Nähe von Hadera Foto: Flash 90

Die EU wird den Bau der geplanten Stromverbindung zwischen Israel und Zypern mit 657 Millionen Euro unterstützen. Das teilte die zyprische Energieministerin Natasa Pilides per Twitter mit und bedankte sich bei der zuständigen EU-Kommissarin Kadri Simon für die Unterstützung.

Die Summe deckt rund ein Drittel der geschätzten Kosten für den Bau der rund 1200 Kilometer langen Verbindung ab. Das Projekt namens Euroasia Interconnector sei damit einen wichtigen Schritt weitergekommen, hieß es am Donnerstag von der zyprischen Regierung, wie der staatliche Rundfunk RIK berichtete.

absichtserklärung Vertreter Israels, Zyperns und Griechenlands hatten im März vergangenen Jahres in der zyprischen Hauptstadt Nikosia eine Absichtserklärung zum Bau der Stromverbindung von Israel nach Zypern (310 Kilometer) und von dort bis zur griechischen Insel Kreta (898 Kilometer) unterzeichnet.

Die Beteiligung der EU an diesem für die Energiesicherheit Israels wichtigen Projekt wurde bereits damals angekündigt, aber noch nicht endgültig genehmigt, wie aus dem Energieministerium in Nikosia verlautete. Experten gehen davon aus, dass es eine Mischung aus staatlichen und privaten Investitionen geben wird, um die restlichen rund 1,3 Milliarden Euro für den Bau aufbringen zu können. Das Stromkabel soll eine der längsten Unterwasser-Stromverbindungen der Welt sein. dpa

Umfrage

Mehrheit der Oppositionswähler befürwortet Regierungskoalition mit arabischer Partei

Befragt wurden Anhänger von Yashar, B’Yachad, der Demokraten sowie Yisrael Beitenu. Was denken diese Wähler?

 30.10.2026

Natur

Gefährliche Ameise

Die invasive Afrikanische Großkopfameise breitet sich schnell aus und kann Ökosysteme sowie die Landwirtschaft schädigen – jetzt wurde sie in Haifa gefunden

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl in Israel: Behörden sehen keine Beweise für Betrug

Den Vorwurf der ausländischen Einflussnahme auf die Knesset-Wahl nimmt die Wahlkommission aber ernst

 29.10.2026

Jerusalem

Lieberman: »Nicht mit Bibi und nicht mit Tibi«

Der Chef von Israel Beiteinu schließt eine Zusammenarbeit mit Netanjahu und den arabischen Parteien aus – und fordert eine rein zionistische Koalition

von Sabine Brandes  29.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlkommission fordert Untersuchung möglicher ausländischer Einflussnahme

»Es wurden ernsthafte Verdachtsmomente an mich herangetragen«, sagt der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Noam Sohlberg

 29.10.2026

Jerusalem

Herzog will Neuwahlen vermeiden

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse appelliert der israelische Präsident an die politischen Lager, sich bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen kompromissbereit zu zeigen

 29.10.2026

Jerusalem

Auszählung der »Sonderstimmen« in Israel hat begonnen

Die Stimmen von Soldaten, medizinischem Personal, Patienten sowie israelischen Diplomaten im Ausland könnten die Sitzverteilung in der Knesset noch verändern

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl-Patt in Israel: Netanjahu und Eisenkot suchen Partner

Kein Lager hat eine Mehrheit, die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. Während erste Gespräche laufen, erhebt Netanjahus Partei schwere Wahlbetrugsvorwürfe

 29.10.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  28.10.2026