Fussball

Union Berlin erkämpft sich »ein dreckiges 1:0« gegen Maccabi Haifa

Der 1. FC Union Berlin schafft bei Maccabi Haifa einen ganz wichtigen Sieg. Der norwegische Nationalspieler Julian Ryerson köpft die Eisernen in Israel mit seinem Tor am Donnerstagabend zum 1:0 (0:0). Nun träumt der Bundesliga-Fünfte vom Einzug in die K.o.-Runde. Ein weiterer Erfolg gegen Slavia Prag könnte das Weiterkommen perfekt machen. Vorher geht es für die Hauptstädter am Sonntag schon wieder in der Bundesliga um Punkte.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Kein Leckerbissen: »Im Spiel mit dem Ball war das sicher keine Offenbarung«, gab Berlins Trainer Urs Fischer zu. Das interessierte am Ende aber niemanden, denn Union erfüllte seine Mission mit dem zweiten Sieg in der Gruppenphase. Wie schon im Hinspiel (3:0) reichte es gegen Israels Meister zu drei Punkten.

Am 9. Dezember soll im Olympiastadion gegen Prag der nächste Schritt gemacht werden. »Wir haben im letzten Spiel noch die Möglichkeit, uns als Zweiter zu qualifizieren«, sagte Fischer. Derzeit ist Union (6 Punkte) in Gruppe B hinter Feyenoord Rotterdam (11) und Prag (7) Dritter.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Dankbar: Nach dem Abpfiff gaben die Union-Fans im Sammy-Ofer-Stadion den Ton an und feierten ihre Mannschaft lautstark. »Einfach überragend, wie sie uns wieder begleitet haben. Das ist Union Berlin«, sagte Marvin Friedrich: »Egal wo wir sind, sie sind einfach immer da und es macht einfach Spaß.« Zwischen 600 und 700 Anhänger machten sich auf den beschwerlichen Weg nach Israel. Der Zugang ins Land ist wegen der Corona-Pandemie noch schwerer als normal und mit viel Aufwand verbunden.

Glück gehabt: Dass Slavia Prag am Donnerstag in der Nachspielzeit gegen Feyenoord Rotterdam noch spät den Ausgleich zum 2:2 kassierte, kommt den Berlinern gelegen. Hätte Slavia gewonnen, hätte Union gegen den tschechischen Traditionsclub in zwei Wochen sogar mit zwei Toren Unterschied gewinnen müssen. So würde auch ein Erfolg mit nur einem Treffer Abstand reichen. »Wir wollten ein Endspiel haben, das haben wir jetzt. Wir werden alles dafür tun, dass wir zu Hause gewinnen«, sagte Stürmer Max Kruse.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Weiter geht’s: »Hier zu sein, ist einfach traumhaft schön, trotzdem steht am Sonntag schon wieder ein schweres Spiel in der Bundesliga an«, sagte Berlins Manager Oliver Ruhnert. Union bleibt keine Zeit zum Durchatmen, bei Eintracht Frankfurt geht es am Wochenende weiter. Die Reisen durch Europa nehme man gerne mit, weil man sie sich verdient habe, sagte Ruhnert, sprach aber zugleich von einem »riesen Stressfaktor« und lobte bei RTL+ die sportliche Entwicklung im Club als »überragend«.

Zusammen mit einer Vertreterin der israelischen Botschaft in Berlin hatte eine Delegation des 1. FC Union Berlin die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht. »Es war uns ein tiefes Bedürfnis, unsere offizielle Reise nach Israel für den Besuch dieses besonderen Ortes zu nutzen und ich bin sehr dankbar, dass wir hier sein konnten«, sagte Vereinspräsident Dirk Zingler am Donnerstag.

Der 57-Jährige führte die Delegation an, die nach einem geführten Rundgang durch die Gedenkstätte auch einen Kranz niederlegte. »Heute hier mit den Grausamkeiten Nazideutschlands gegenüber den Juden Europas so unmittelbar konfrontiert zu werden, macht uns fassungslos und traurig«, betonte Zingler. »Wir nehmen Eindrücke mit, die uns noch lange beschäftigen werden und die niemand von uns vergessen wird.«

Syrien

Grossi: Von Israel zerstörter Reaktor hätte atomwaffenfähiges Material produzieren können

2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

 11.09.2026

Rosch Haschana

Israel wächst – doch immer mehr Menschen verlassen das Land

Zum jüdischen Neujahr veröffentlicht das Statistikamt neue Zahlen. Die Geburtenrate ist mehr als doppelt so hoch wie in der OECD

von Sabine Brandes  11.09.2026

Sachsen-Anhalt

Empörung über AfD-Spitzenmann Siegmund wegen Rüstungsaussage 

Siegmund: »Weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen«

 11.09.2026

Neujahr

Hopfen, Malz und Honig

Zu Rosch Haschana können die Israelis nun auch passendes Bier im Supermarkt kaufen. Stilecht in der blau-weißen Dose

von Sabine Brandes  11.09.2026

Tel Aviv

Magen David Adom leistet im Jahr 5786 fast 1,9 Millionen Einsätze

Besonders stark beansprucht wurde auch die Notrufzentrale 101: Mehr als zwei Millionen Anrufe gingen innerhalb eines Jahres ein

 11.09.2026

Großbritannien

Applaus für britischen Außenminister von der Hamas

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe begrüßt die Sanktionen, mit denen das Vereinigte Königreich Israel belegt hat. Das sei ein »wichtiger Schritt in die richtige Richtung«

 11.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  11.09.2026

Kommentar

Ja, du bist gemeint!

Im Leben gibt es Menschen, die erkennen, was vor sich geht, und andere, die einfach blind den Trends folgen. Warum ich an der Seite meiner jüdischen Freunde stehe

von Boy George  11.09.2026

Tel Aviv

Nach Unfall für tot erklärt - jetzt Mutter von drei Kindern

Eine Mutter in Israel, einst nach einem schweren Verkehrsunfall schon als verstorben gemeldet, bringt im Krankenhaus ihrer Rettung ihr drittes Kind zur Welt – mit Hilfe der eigenen Schwester

 11.09.2026