Bildung

Uni Köln baut Kooperation mit Yad Vashem aus

In der »Halle der Namen« in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem Foto: Flash90

Die Universität Köln baut ihre Kooperation mit der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem aus, um die Holocaust-Bildung angehender Lehrkräfte zu vertiefen.

Im September werden erstmals rund 20 Studierende ein Praktikum im Rahmen ihres Studiums in Jerusalem absolvieren, wie die Universität Köln am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mitteilte. Dadurch sollen die künftigen Lehrerinnen und Lehrer verstärkt für das Thema Antisemitismus an Schulen sensibilisiert werden.

Lehramt Die Lehramtsstudierenden sollen laut Universität durch die Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte »unterschiedliche Formate und pädagogische Konzepte zur Arbeit gegen Antisemitismus« kennenlernen. Der Aufenthalt vor Ort ermögliche Studierenden, sich mit historischem und gegenwärtigem Antisemitismus auseinanderzusetzen und dabei auch die jüdischen Sichtweisen zu berücksichtigen.

Hochschule und Gedenkstätte unterzeichneten bereits im November 2020 einen Kooperationsvertrag und arbeiten seitdem in verschiedenen Projekten bei der Lehrerausbildung zusammen. Neben den angehenden Lehrkräften sollen auch Lehrende von der Kooperation profitieren, so die Hochschule. Die Universität zu Köln ist eine von drei deutschen Hochschulen, die eine Kooperation mit Yad Vashem unterhält. kna

Tourismus

Haifa eröffnet neuen Kreuzfahrtterminal

Israel verbindet damit die Hoffnung auf eine schrittweise Erholung des Tourismussektors nach Jahren der Sicherheitskrisen

 15.05.2026

Ness Ziona

Israelisches Unternehmen will Erde mit Partikel-Technologie abkühlen

Im Mittelpunkt stehen mikroskopisch kleine Partikel aus amorpher Kieselsäure und Kalziumkarbonat. Die Stoffe sollen in die Atmosphäre eingebracht werden, wo sie einen Teil der Sonneneinstrahlung reflektieren würden

 15.05.2026

Washington D.C.

Israel und Libanon starten neue Gespräche

Eine Entwaffnung der Terrororganisation Hisbollah ist einer der Schwerpunkte. Auf beiden Seiten bestehen offenbar nur begrenzte Erwartungen an schnelle Ergebnisse

 15.05.2026

Jerusalem

Angebliche sexuelle Übergriffe: Israel kündigt Klage gegen »New York Times« an

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu: »Wir werden diese Lügen vor dem Gericht der öffentlichen Meinung und vor Gericht bekämpfen. Die Wahrheit wird siegen.«

 15.05.2026

Jerusalem

Ben-Gvir präsentiert israelische Fahne auf dem Tempelberg

Ausschreitungen und anti-arabische Gesänge während israelischen »Flaggenmarsches« – Polizei nimmt 13 Randalierer fest

 14.05.2026

Mittelmeer

Gaza-Hilfsflotte sticht von Türkei aus erneut in See

Israel wirft einigen Aktivisten Verbindungen mit der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen vor

 14.05.2026

Israel

Netanjahus Gesundheit vor Gericht

Der Premier erklärt sich in Verleumdungsprozess für »topfit« – doch Widersprüche bei Angaben zu seiner Krebsbehandlung werfen neue Fragen auf

von Sabine Brandes  14.05.2026

Nahost

Drei israelische Zivilisten durch Hisbollah-Sprengstoffdrohne verletzt

In der Mitteilung der israelischen Armee war die Rede von einem schweren Verstoß der Hisbollah gegen die Waffenruhe

 14.05.2026

Westjordanland

»Peace Now«: Friedensaktivist von Siedlern im Gesicht verletzt

Der Leiter von »Peace Now«, Lior Amichai, wurde nach Angaben der Organisation von gewalttätigen Siedlern geschlagen

 14.05.2026