Jerusalem

Trauer um Yissakhar Ben-Yaacov

Yissakhar Ben-Yaacov sel. A. Foto: Jerusalem Foundation

Jerusalem

Trauer um Yissakhar Ben-Yaacov

40 Jahre lang war er im diplomatischen Dienst Israels. Jetzt ist er im Alter von 99 Jahren verstorben

 19.01.2022 11:53 Uhr

Die Jerusalem Foundation trauert um Yissakhar Ben-Yaacov sel. A. Der erste diplomatische Gesandte Israels in Deutschland verstarb am 15. Januar mit 99 Jahren in Israel, wie die Stiftung nun mitteilte.

Geboren wurde er 1922 in Hamburg, als Elfjähriger emigrierte er 1933 mit seinen Eltern nach Palästina. Von 1948 bis 1987 stand Yissakhar Ben-Yaacov im diplomatischen Dienst Israels, er war unter anderem auch in den USA, Österreich und Australien im Einsatz.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Später wurde er politischer Berater von Jerusalems Bürgermeister Teddy Kollek. 1992 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. 2007 erschien seine Autobiografie »Leben für Israel. Erinnerungen eines Diplomaten«.

Nach seiner Pensionierung habe sich Ben-Yaacov für die Verwirklichung zahlreicher Projekte der Jerusalem Foundation eingesetzt, unter anderem für das Konrad-Adenauer-Konferenzzentrum in Mishkenot Sha’ananim. »Für die Jerusalem Foundation ist Yissakhar Ben-Yaacovs Einsatz für Jerusalem unvergessen. Bei allen, die ihn gekannt haben, bleibt er als wunderbar Mensch in Erinnerung«, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung. ja

Luftfahrt

Lufthansa streicht Nachtflüge zum Ben-Gurion-Flughafen

Die Maßnahme gilt zunächst bis Sonntag. Je nach Situation könnten jederzeit weitere Einschränkungen erfolgen

 15.01.2026

Nachrichten

Hamas, Iran, Urteil

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  14.01.2026

Medien

Berichte: Haaretz-Kolumnist hat mehrere hunderttausend Dollar von Katar erhalten

Die Hintergründe

von Sabine Brandes  14.01.2026

Wirtschaft

Israel hofft auf mehr Touristen

Kriege und Konflikte in der Region haben den Israel-Tourismus einbrechen lassen. Nun hofft das staatliche Tourismusbüro auf steigende Nachfrage. Es wertet aktuelle Zahlen als positiven Trend

 13.01.2026

Verkehr

Eine Stadt tritt auf die Bremse

Im Kampf gegen Staus führt Tel Aviv die 30er-Zone fast im gesamten Stadtgebiet ein

von Sabine Brandes  13.01.2026

Ehemalige Geiseln

»Es war ganz und gar unmenschlich«

David Cunio wusste zwei Jahre lang nicht, ob seine Brüder noch leben. In einem Interview erzählt er jetzt ausführlich über den Horror in Gaza

von Sabine Brandes  13.01.2026

Meinung

Die Hamas muss sich entscheiden: Deal or no deal?

Die Terrororganisation hält sich nicht an das Waffenstillstandsabkommen mit Israel und verzögert so dessen Umsetzung. Der Druck auf die Hamas muss nun unbedingt erhöht werden

von Sarah Cohen-Fantl  13.01.2026

Jerusalem

Ehemalige Geisel warnt: Die Hamas gibt nicht auf

»Sie sind regelrecht besessen von uns – das ist der Sinn ihres Lebens«, sagt Eitan Mor

 13.01.2026

Hintergrund

Hamas will angeblich Verwaltung in Gaza abgeben

Die Terrorgruppe signalisiert Bereitschaft zur Übergabe von zivilen Einrichtungen – doch weigert sich nach wie vor, die Waffen niederzulegen

von Sabine Brandes  12.01.2026