Jom Jeruschalajim

Statistik: Jerusalems Juden sind mehrheitlich religiös

Ein Mann kommt vom Schacharitgebet an der Kotel zurück. Foto: Flash 90

Mehr als die Hälfte der jüdischen Einwohner Jerusalems über 20 Jahre sind laut aktuellen Erhebungen religiös oder streng religiös. Nach vom Zentralen Statistikbüro (CBS) zum sogenannten Jerusalemtag (Sonntag) veröffentlichten Zahlen bezeichnen sich 35 Prozent der Jerusalemer Juden als ultraorthodox. Weitere 22 Prozent gaben an, »observante« Juden zu sein und einen religiösen Lebensstil zu führen.

traditionell Als traditionell bezeichneten sich weitere 25 Prozent, während 18 Prozent sich als säkular sehen. Insgesamt sind 61,2 Prozent der knapp 972.000 Jerusalemer Einwohner jüdisch. Arabische Bürger machen 38,8 Prozent aus. Von den arabischen Bewohnern sind weniger als zwei Prozent christlichen Glaubens.

Die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Haushalt liegt laut Bericht in Jerusalem mit 3,79 deutlich über dem israelischen Schnitt von 2,9. Auch das Erstgebärenden-Alter liegt mit 24,8 Jahren knapp drei Jahre unter dem nationalen Durchschnitt (27,7). Mit 48,8 Prozent rangiert der Anteil der Erwerbstätigen unter dem landesweiten Mittel von 61,8 Prozent. kna

Gesellschaft

Erste Hilfe für Plüsch und Seele

Im Norden Israels wurden Kuscheltiere zu Patienten – und Kinder finden zwischen Unsicherheit und Alltag ein Stück Geborgenheit

von Sabine Brandes  25.06.2026

Wettbewerb

Borat und der König vom KitKat

Am Strand von Tel Aviv versammelten sich Doppelgänger des Schauspielers Sacha Baron Cohen

von Sabine Brandes  25.06.2026

Jerusalem

Katz: IDF bleibt im Südlibanon – auch bei möglichem Druck aus Washington

»Die IDF sind vorbereitet … und wir ziehen uns nicht zurück«, sagt der israelische Verteidigungsminister

 25.06.2026

Nachrichten

Erfrischung, Iran, Design

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  24.06.2026

Meinung

Wie Israel zum Juden unter den Staaten gemacht wird

Antisemitismus zeichnet sich dadurch aus, dass er keine empirischen Grundlagen braucht, um zu existieren - weder in der UN noch anderswo

von Jacques Abramowicz  24.06.2026

Nachruf

Der Mann, der die Farben bewegte

Yaacov Agam, Israels wohl berühmtester Künstler, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Bekannt wurde der Pionier der kinetischen Kunst vor allem durch seinen Brunnen auf dem Dizengoff-Platz in Tel Aviv

von Sabine Brandes  24.06.2026

Jerusalem

Schin Bet ermittelt wegen Betäubungsmitteln in Babynahrung

Seit einer Woche versuchen das israelische Gesundheitsministerium und die Polizei zu ergründen, wie Sedative in Babynahrung landen konnten. Jetzt ist auch der Inlandsgeheimdienst beteiligt

 24.06.2026

Massaker des 7. Oktobers

»Ich stehe hier nicht als Statistik, ich bin Überlebende«

Ilana Gritzewsky, ehemalige Geisel in Gaza und Überlebende sexualisierter Gewalt, sprach vor dem UN-Menschenrechtsrat

von Sabine Brandes  24.06.2026

Wahlkampf

»Neuer Gesellschaftsvertrag«: Bennett stellt Reformprogramm vor

Ein Schwerpunkt seines Plans liegt im Bildungsbereich. Bennett fordert ein System, das sich am Niveau privater Schulen orientiert, aber öffentlich finanziert bleibt

 24.06.2026