Israel

Schulen geschlossen – Straßen gesperrt

Nach einem Raketeneinschlag auf einem Spielplatz in Sderot Foto: Reuters

Die israelische Armee (IDF) hat im Süden des Landes Sicherheitsmaßnahmen erlassen, nachdem im Laufe des Sonntags mehr als 30 Raketen aus dem Gazastreifen gen Israel geschossen wurden. Am Montag bleiben Schulen und Kindergärten geschlossen. Verschiedene Straßen sind gesperrrt, die Zugverbindung in Richtung Süden ist unterbrochen – darunter auch die in die Großstadt Aschkelon.

Die Hälfte der Raketen wurde vom Raketenabwehrsystem »Iron Dome« abgefangen, die andere Hälfte ging in offenem Gelände nieder. Es gab keine Verletzten.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Vergeltungsangriffe Am Sonntag hatte die IDF Vergeltungsangriffe auf die palästinensische Enklave und Syrien geflogen. Sie nahm nach eigenen Angaben verschiedene Ziele des Islamischen Dschihad ins Visier. Die Terrorgruppe hatte die Verantwortung für die Raketen auf Israel übernommen. Sie erklärte anschließend zwei ihrer Mitglieder seien in Syrien getötet worden und schwor Rache. Nach Angaben verschiedener Medien seien auch pro-iranische Kämpfer bei den israelischen Angriffen ums Leben gekommen.

Es ist ungewöhnlich, dass Israel Angriffe auf Syrien zugibt.

Es ist ungewöhnlich, dass Israel Angriffe auf Syrien zugibt. Außer, wenn dem ein Angriff auf israelisches Territorium vorangegangen war. Internationale Bemühungen für einen Waffenstillstand sind israelischen Medienberichten zufolge gescheitert.

Die Terrorvereinigungen hatten mehrfach gedroht, Züge mit Anti-Panzer-Granaten zu beschießen. Aus diesem Grund hat Israel Railways beschlossen, den Zugverkehr zwischen Beer Schewa und Aschkelon sowie zu den Stationen Sderot und Ofakim derzeit auszusetzen. Auch einige Touristengebiete sind betroffen, darunter der Zikim-Strand an der südlichen Küste.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bildungsministerium Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen bleiben in sämtlichen Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens sowie den Städten Aschkelon, Netivot und Sderot geschlossen. Das Bildungsministerium erklärte, dass rund 55.000 Schüler davon betroffen sind.

Während es am frühen Montagmorgen ruhig war, schrillten mittags erneut die Sirenen in Sderot. Die Maßnahmen der Armee gelten vorerst bis Montagabend 20 Uhr.

Jerusalem

Netanjahu plant Reise nach Kairo für milliardenschweren Gasdeal

Der Besuch bei Präsident Abdel-Fattah al-Sissi wäre historisch. Aus dem Umfeld des Premierministers kommt aber zunächst ein Dementi

 12.12.2025

Chanukka

Alles leuchtet!

Nach besonders schwierigen Jahren lässt die Stadtverwaltung Tel Aviv in vollem Glanz erstrahlen und beschert ihren Einwohnern Momente des Glücks

von Sabine Brandes  12.12.2025

Vermisst

Letzte Reise

Die am 7. Oktober von der Hamas nach Gaza verschleppte Leiche von Sudthisak Rinthalak wurde an Israel übergeben und nach Thailand überführt

von Sabine Brandes  12.12.2025

Gaza

Neue Aufnahmen: Geiseln feierten vor ihrer Ermordung Chanukka

Carmel Gat, Eden Yerushalmi, Hersh Goldberg-Polin, Ori Danino, Alexander Lobanov und Almog Sarusi begangen sie im Terrortunnel das Lichterfest. Einige Monate später werden sie von palästinensischen Terrroristen ermordet

 12.12.2025

London

Nach 26 Monaten: Amnesty wirft der Hamas Verstöße gegen das Völkerrecht vor

Die Organisation brauchte viel Zeit, um bekannte Tatsachen zu dokumentieren. Bisher hatte sich AI darauf konzentriert, Vorwürfe gegen Israel zu erheben

von Imanuel Marcus  12.12.2025

Nahost

USA verlangen von Israel Räumung der Trümmer in Gaza

Jerusalem wird bereits gedrängt, im Süden der Küstenenklave konkrete Maßnahmen einzuleiten

 12.12.2025

Meinung

Nemo unverbesserlich

Nemo gibt mit Rückgabe der ESC-Siegertrophäe auch Haltung ab. Statt Rückgrat zu zeigen, schwimmt das Schweizer Gesangswunder von 2024 im postkolonialen Strom mit

von Nicole Dreyfus  12.12.2025

Andrea Kiewel

Ein Weltwunder namens Regen

Jedes Jahr im Dezember versetzt der Regen die Menschen in Israel in Panik - dabei ist er so vorhersehbar wie Chanukka

von Andrea Kiewel  11.12.2025 Aktualisiert

Unwetter

Wintersturm »Byron« fordert zwei Tote

Der Sturm »Byron« hält an. Regenfälle und starke Winde kosten einem Kind im Gazastreifen und einem 53-Jährigen in Israel das Leben

 11.12.2025