Nach Raketenbeschuss

Schulen bleiben geschlossen

Gruppe des Islamischen Dschihad mit einer Rakete Foto: Flash 90

Nach dem Raketenbeschuss am Dienstagabend auf das Gebiet um die südisraelische Stadt Aschdod bleiben am Mittwoch Schulen und Tageszentren, die keine befestigten Schutzräume haben, geschlossen. Das beschloss die Stadt wenige Stunden nach dem Alarm. Laut der Online-Zeitung Ynet wird derzeit auch überlegt, einen Markt, der im Freien stattfinden soll, zu verlegen.

Schock Am Dienstag gegen 21.15 Uhr (Ortszeit) wurde durch eine Grad-Rakete Alarm ausgelöst. Das Geschoss ging in der Nähe von Gan Yavneh bei Aschdod nieder. Es gab keine Verletzten, einige Menschen wurden wegen eines Schocks behandelt. Die israelische Armee flog als Antwort auf den Beschuss Angriffe auf vier Ziele im Gazastreifen.

Verteidigungsminister Moshe Yaalon sagte in einem Statement: »Israel hat nicht die Absicht, Angriffe auf die Bevölkerung zu ignorieren. Wir werden keine Bedrohung der Bewohner im Süden des Landes zulassen. Wenn es in Israel nicht ruhig ist, wird der Gazastreifen einen hohen Preis dafür zahlen.«

armee
Arye Shalicar, Leiter der Armee-Pressestelle für internationale Medien, schrieb auf seiner offiziellen Facebook-Seite: »Keine einzige Rakete auf israelische Zivilisten wird auch in Zukunft von uns toleriert werden.«

Die Rakete wurde vermutlich vom Islamischen Dschihad abgefeuert. Hintergrund soll ein Streit innerhalb der Organisation sein. ja

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