Nach Raketenbeschuss

Schulen bleiben geschlossen

Gruppe des Islamischen Dschihad mit einer Rakete Foto: Flash 90

Nach dem Raketenbeschuss am Dienstagabend auf das Gebiet um die südisraelische Stadt Aschdod bleiben am Mittwoch Schulen und Tageszentren, die keine befestigten Schutzräume haben, geschlossen. Das beschloss die Stadt wenige Stunden nach dem Alarm. Laut der Online-Zeitung Ynet wird derzeit auch überlegt, einen Markt, der im Freien stattfinden soll, zu verlegen.

Schock Am Dienstag gegen 21.15 Uhr (Ortszeit) wurde durch eine Grad-Rakete Alarm ausgelöst. Das Geschoss ging in der Nähe von Gan Yavneh bei Aschdod nieder. Es gab keine Verletzten, einige Menschen wurden wegen eines Schocks behandelt. Die israelische Armee flog als Antwort auf den Beschuss Angriffe auf vier Ziele im Gazastreifen.

Verteidigungsminister Moshe Yaalon sagte in einem Statement: »Israel hat nicht die Absicht, Angriffe auf die Bevölkerung zu ignorieren. Wir werden keine Bedrohung der Bewohner im Süden des Landes zulassen. Wenn es in Israel nicht ruhig ist, wird der Gazastreifen einen hohen Preis dafür zahlen.«

armee
Arye Shalicar, Leiter der Armee-Pressestelle für internationale Medien, schrieb auf seiner offiziellen Facebook-Seite: »Keine einzige Rakete auf israelische Zivilisten wird auch in Zukunft von uns toleriert werden.«

Die Rakete wurde vermutlich vom Islamischen Dschihad abgefeuert. Hintergrund soll ein Streit innerhalb der Organisation sein. ja

Israel

Netanjahu macht Krebsbehandlung öffentlich

Der Ministerpräsident wurde wegen eines bösartigen Prostatatumors behandelt

 24.04.2026

Tel Aviv

El Al baut Flugverkehr wieder aus: 40 Ziele bis nächste Woche

Nach Angaben der Fluglinie soll das Angebot im Laufe des Monats weiter wachsen. Es sei denn, die Sicherheitslage verändert sich wieder

 24.04.2026

Jerusalem

Ein Diplomat für die christliche Welt

George Deek soll als Sondergesandter Schadensbegrenzung betreiben und »die Beziehungen weltweit vertiefen«

von Sabine Brandes  23.04.2026

Untersuchungskommission

Hamas-Massaker: Unruhen im Gerichtssaal

Israel ist noch immer auf der Suche nach Antworten für die Versäumnisse vor dem 7. Oktober

von Sabine Brandes  23.04.2026

Jom Haazmaut

Trump erhält Israel-Preis für besondere Verdienste um das jüdische Volk

Nach Angaben des israelischen Bildungsministeriums erhält der amerikanische Präsident den Preis in der Kategorie »besondere Verdienste um das jüdische Volk«

 23.04.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« kooperiert mit katholischer »Tagespost«

Ein Zeichen gegen Antisemitismus: »Die Tagespost« legt ihren Abonnenten die »Jüdische Allgemeine« kostenlos bei. Hinter der Aktion steckt unter anderem ein rundes Jubiläum

von Hannah Krewer  23.04.2026

Jom Haazmaut

Herzog ehrt Soldaten am Unabhängigkeitstag – Armee zu neuer Offensive bereit

»Herausragende Soldaten lernen in normalen Jahren die Schlachten der Vergangenheit – aber ihr kämpft die Schlachten, die künftige Generationen studieren werden«, sagt der Präsident zu IDF-Angehörigen

 23.04.2026

Israel

Ein Kind nach dem Tod

Israelische Richter erlauben der Familie der getöteten Geisel Yotam Haim die Verwendung von dessen Sperma, um einen Enkel zu zeugen

von Sabine Brandes  23.04.2026

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026