Terror

Schüsse in Tel Aviv

Im Zentrum von Tel Aviv sind am Donnerstagabend nach Angaben von Sanitätern mindestens drei Menschen durch Schüsse verletzt worden. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, es handele sich um einen Terroranschlag.

Krankenwagen brachten die Verletzten in ein Krankenhaus. Das Ichilov-Hospital teilte mit, zwei der Verletzten sind schwer beziehungsweise sehr schwer verletzt. 

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Terrorist wurde als 23-jähriger Bewohner des Dorfes Ni’lin im palästinensischen Westjordanland identifiziert, der Verbindungen zur Hamas habe. Die Terrorgruppe, die im Gazastreifen regiert, hat mittlerweile die Verantwortung für den Anschlag übernommen. Nach Angaben der Polizei wurde der Täter 2019 aus dem israelischen Gefängnis entlassen, nachdem er über ein Jahr wegen Waffenbesitzes inhaftiert worden war.

Der Leiter der Tel Aviver Polizei, Amichai Eshed, erklärte, dass zwei Beamte, die zufällig in einer Bar auf der anderen Straßenseite zu Gast waren, unmittelbar auf den Angreifer schossen und ihn töteten. »Tel Aviv ist natürlich immer ein Ziel, doch obwohl wir in höchster Alarmbereitschaft waren, hatten wir keine vorherige Kenntnis von dem Angriff«, führte er aus.

»Es war wie bei dem letzten Anschlag - es ist ein schreckliches Gefühl«, berichtet ein Zeuge der Attacke.

Der Anschlag ereignete sich auf der belebten Dizengoff-Straße ganz in der Nähe des Orts eines Anschlags, bei dem ein palästinensischer Terrorist im April vergangenen Jahres drei Israelis getötet und weitere verletzt hatte.

Ein Anwohner berichtete, er habe laute Schreie gehört. »Die Menschen sind in alle Richtungen geflohen«, erzählte er. »Es war wie bei dem letzten Anschlag - es ist ein schreckliches Gefühl.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der sich gegenwärtig zu einem Besuch in Rom aufhält, sprach in einer ersten Reaktion von einem »schweren Anschlag in Tel Aviv«.

Der deutsche Botschafter Steffen Seibert schrieb bei Twitter, er sei »entsetzt und traurig über den Terroranschlag im Herzen Tel Avivs«. dpa/ja

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Bildung

Fragt mich!

Der deutsch-israelische Psychologe Ahmad Mansour besucht regelmäßig Schulen. Hier erzählt er, wie aus Sprachlosigkeit ein offener Austausch über Antisemitismus, Israel und den Nahostkonflikt entstehen kann

von Ahmad Mansour  04.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  04.09.2026

Jerusalem

Netanjahu: Sturz des Regimes im Iran »zentrale Mission« Israels

»Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Lage sind, diese Bedrohung ein für alle Mal zu beseitigen«, sagt der Ministerpräsident

 04.09.2026

Knesset-Wahlen

Ein Wegweiser durch den Dschungel der israelischen Politik

Am 27. Oktober wählt Israel. Sie wollen mitreden, aber können die Parteien nicht auseinanderhalten? Willkommen im Klub. Die Israelis können es auch nicht

von Guy Katz  04.09.2026

Rehovot

Israelische Forscher melden Erfolg bei Krebsforschung

Forscher des Weizmann Institute of Science entdeckten gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern einen bislang unterschätzten Mechanismus bei der Entstehung genetischer Mutationen

 04.09.2026

Interview

»Die meisten arabischen Staaten wollen, dass Israel gewinnt«

Dan Schueftan gilt als wichtigster israelischer Sicherheitsexperte. Er sieht Jerusalem so stark wie nie zuvor – und Europa auf einem ideologischen Irrweg

von Detlef David Kauschke  03.09.2026

Umfrage

Umfrage: Netanjahu-Lager holt auf, beide Blöcke bei 53 Mandaten

Noch vor einer Woche hatte dieselbe Umfrage ein deutlich anderes Bild ergeben. Damals lag die Opposition mit 57 Sitzen vorn

 03.09.2026

Missbrauch

Razzia gegen Kinderehen

Die Polizei ermittelt gegen eine strengreligiöse sektenähnliche Gruppe wegen illegaler Hochzeiten von Minderjährigen

von Sabine Brandes  03.09.2026