Illustration

Reuven Rivlin als Hipster

Foto: Illustration: Amit Shimoni/ Hipstory

Israels ehemaliger Präsident Reuven Rivlin ist jetzt ein wahrer Hipster. Der israelische Illustrator Amit Shimoni, der schon Persönlichkeiten wie Ruth Bader Ginsburg, Angela Merkel oder Theodor Herzl »verhipsterte«, hat nun auch aus dem zehnten Staatspräsidenten einen Hut- und eventuell Jutebeutel-tragenden, Berlin-Prenzlauer-Berg-tauglichen Typ gemacht.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Nechama Mit gelb-hellgelb gestreiftem Kurzarm-Hemd, einem Smiley-T-Shirt und zwei Tattoos – eines mit dem internationalen Vegetarier-Zeichen und eines mit der Knesset-Menora – lächelt der 81-jährige Politiker freundlich den Betrachter an.

Eine schwarze, runde Brille und ein Strohhut mit blau-weißem Band, dazu eine Kette mit dem Schriftzug des Namens seiner 2019 verstorbenen Frau Nechama: Fertig ist der vielleicht coolste Staatsmann, den es bislang gab.

»Es war für mich eine große Ehre, den Präsidenten zu zeichnen und ihn zu treffen. Ein Mann, der die Verantwortung übernahm, uns in den vergangenen verrückten Jahren zu zeigen, dass man Dinge auch anders machen kann«, schrieb Shimoni unter seinen Instagram-Post.

Aber was wäre ein richtiger Hipster ohne Wegbier? Richtig! Und deswegen wird es eine Sommer-Ausgabe von Malka Beer mit dem Konterfei Rivlins geben. Na dann: LeChaim!

Nachrichten

Erfrischung, Iran, Design

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  24.06.2026

Meinung

Wie Israel zum Juden unter den Staaten gemacht wird

Antisemitismus zeichnet sich dadurch aus, dass er keine empirischen Grundlagen braucht, um zu existieren - weder in der UN noch anderswo

von Jacques Abramowicz  24.06.2026

Nachruf

Der Mann, der die Farben bewegte

Yaacov Agam, Israels wohl berühmtester Künstler, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Bekannt wurde der Pionier der kinetischen Kunst vor allem durch seinen Brunnen auf dem Dizengoff-Platz in Tel Aviv

von Sabine Brandes  24.06.2026

Jerusalem

Schin Bet ermittelt wegen Betäubungsmitteln in Babynahrung

Seit einer Woche versuchen das israelische Gesundheitsministerium und die Polizei zu ergründen, wie Sedative in Babynahrung landen konnten. Jetzt ist auch der Inlandsgeheimdienst beteiligt

 24.06.2026

Massaker des 7. Oktobers

»Ich stehe hier nicht als Statistik, ich bin Überlebende«

Ilana Gritzewsky, ehemalige Geisel in Gaza und Überlebende sexualisierter Gewalt, sprach vor dem UN-Menschenrechtsrat

von Sabine Brandes  24.06.2026

Wahlkampf

»Neuer Gesellschaftsvertrag«: Bennett stellt Reformprogramm vor

Ein Schwerpunkt seines Plans liegt im Bildungsbereich. Bennett fordert ein System, das sich am Niveau privater Schulen orientiert, aber öffentlich finanziert bleibt

 24.06.2026

Genf/Jerusalem

Neuer UN-Bericht beschuldigt Israel schwer – Jerusalem weist Vorwürfe entschieden zurück

Der UNHRC bezichtigt den jüdischen Staat schwerer Verstöße bis hin zu einem angeblichen Völkermord. Die Israelis wehren sich

 24.06.2026

Israel

Schönheit mit Narben

Designer entwerfen Kleidung für kriegsversehrte Soldaten, um im öffentlichen Raum auf ihre Schicksale aufmerksam zu machen. Zu Besuch bei einer Modenschau in Tel Aviv

von Sabine Brandes  23.06.2026

Terrorgefahr

Schin Bet warnt vor möglichem Angriff auf Eilat im Stil des 7. Oktobers 

Der Chef des Inlandsgeheimdienstes soll führende Mitarbeiter der Behörde angewiesen haben, mögliche Angriffsszenarien für die Hafenstadt im Süden zu untersuchen

 23.06.2026