Israel

Reservist (33) bei Drohnenangriff getötet

Valeri Chefonov wurde nur 33 Jahre alt Foto: IDF

Israel

Reservist (33) bei Drohnenangriff getötet

Valeri Chefonov ist das jüngste Opfer des seit Monaten anhaltenden Beschusses im Norden

 12.07.2024 14:41 Uhr

Ein israelischer Reservist wurde am Donnerstagmorgen durch eine Explosion einer mit Sprengstoff beladenen Drohne in der Nähe des Kibbutz Kabri in Galiläa getötet, teilten Sanitäter mit. Bei dem getöteten Soldaten handelt es sich um Valeri Chefonov, 33, aus Netanya, teilte die israelische Armee (IDF) am Freitagmorgen mit.

Chefonov diente als Fahrzeugverwalter in der »Alon«-Brigade. Bei dem Angriff libanesischer Terroristen trafen mehrere Drohnen den Westen von Galiläa, während andere von der Luftabwehr abgeschossen wurden.

Fernsehberichte zeigten Bilder eines Hauses und zweier Autos, die ebenfalls bei dem Angriff in Kabri beschädigt wurden, das trotz der monatelangen Angriffe der Hisbollah nicht evakuiert wurde.

Lesen Sie auch

Ein Einwohner von Kabri erzählte Channel 12, dass er gerade mit seiner Frau losfahren wollte, als die Sirenen heulten. Sie hielten an und suchten Schutz im Haus, kurz bevor ihr Fahrzeug von einer Drohne getroffen und zerstört wurde.

»Wir hörten Sirenen, viele Sirenen, drei oder vier Runden, was für Kabri selten ist. Innerhalb einer Minute gab es eine massive Explosion und wir konnten sehen, dass das Auto zerstört war. Es war eine riesige Detonation,« sagte Kenny, der Bewohner.

Die Hisbollah hat seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober fast täglich Geschosse auf Israel abgefeuert, was die Befürchtungen eines umfassenden Konflikts im Norden schürt. Bisher haben die Kämpfe zu 12 zivilen Todesopfern auf israelischer Seite geführt, ebenso wie zum Tod von 17 IDF-Soldaten und Reservisten. ja

Terrorgefahr

Schin Bet warnt vor möglichem Angriff auf Eilat im Stil des 7. Oktobers 

Der Chef des Inlandsgeheimdienstes soll führende Mitarbeiter der Behörde angewiesen haben, mögliche Angriffsszenarien für die Hafenstadt im Süden zu untersuchen

 23.06.2026

Kommentar

Wer kann das noch ernst nehmen?

Immer mehr zeigt sich: Anmoderation und Exekution von Unwahrheiten und falschen Fakten vor einem Millionenpublikum sind kein ärgerlicher Ausrutscher, sondern gezielte Agitation

von Daniel Killy  23.06.2026

Jerusalem

Israel-Libanon-Gespräche: Netanjahu kündigt Verbleib der Armee im Südlibanon an

»Die IDF wird weiterhin entschlossen handeln, um Bedrohungen für unsere Soldaten und Zivilisten abzuwehren«, sagt die israelische Regierung

 23.06.2026

Jerusalem

Netanjahu: Israel hat iranische Bombe verhindert

Israels Premier bezeichnete den Angriff auf den Iran als »größte Luftoperation« in der Geschichte des Landes

 22.06.2026

Bildung

Israel setzt auf Künstliche Intelligenz im Englischunterricht

Der Start des Programms fällt in eine Phase, in der die Schulen des jüdischen Staates mit erheblichen Problemen beim Sprachenunterricht kämpfen

 22.06.2026

Uganda

Entebbe-Entführung 1976: Debatten um Linksterror und Antisemitismus

Vor 50 Jahren entführten zwei Deutsche und zwei Palästinenser einen Airbus aus Israel nach Uganda. Dabei sollen sie Geiseln nach antisemitischen Kriterien voneinander getrennt haben. Die Tat befeuerte das Unbehagen vieler Linker mit Gewalt

von Nils Sandrisser  22.06.2026

Süd-Libanon

Israelische Armee entdeckt Hisbollah-Tunnel mit Raketenstellungen

IDF: Die Raketenschächte sind durch Luftangriffe nur sehr schwer oder gar nicht zerstörbar

 22.06.2026

Absichtserklärung

Trumps Frieden – Irans Sieg

Während der US-Präsident das Memorandum mit Teheran als Durchbruch feiert, warnen Experten in Israel vor Zugeständnissen bei der Atomfrage und im Libanon

von Sabine Brandes  21.06.2026

Jerusalem

Umfrage: 92 Prozent der Israelis sehen Iran als Kriegssieger

Nur wenige Israelis halten die Kriegsführung ihrer Regierung für erfolgreich. Die Mehrheit sieht eine geschwächte Sicherheit und unerreichte Ziele.

 21.06.2026