Covid-19

Regelbrüche sollen teurer werden

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Im Kampf gegen Corona will die israelische Regierung Verstöße gegen Vorschriften strenger ahnden. Wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag mitteilte, stimmte das Corona-Kabinett des Landes für eine deutliche Erhöhung von Bußgeldern.

Wer etwa eine Party, Veranstaltung oder Konferenz veranstaltet, soll statt 5000 künftig bis zu 20.000 Schekel (umgerechnet rund 5000 Euro) Strafe zahlen. Dies betrifft auch die regelwidrig offenen Schulen, wie es etwa im strengreligiösen Sektor geschehen war.

KNESSET Wer unerlaubt einen Laden betreibt, soll künftig mit bis zu 10.000 Schekel belangt werden können. Das Parlament muss die Erhöhung noch billigen.

In Israel wurden die Maßnahmen zuletzt schrittweise gelockert.

Nachdem vor eineinhalb Monaten in Israel ein zweiter Lockdown verhängt worden war, sind die Fallzahlen wieder deutlich gesunken. Schrittweise wurden die Maßnahmen zuletzt gelockert.

KRISE Am Montag verzeichnete das Gesundheitsministerium 652 neue Fälle. Auf dem Höhepunkt der Krise vor etwa einem Monat waren es zeitweise mehr als 9000 pro Tag.

Zum Vergleich: In Deutschland meldeten die Gesundheitsämter nach Angaben des Robert Koch-Instituts zuletzt 12 097 Neuinfektionen binnen eines Tages.

Erfahrungsgemäß sind die Fallzahlen an Montagen niedriger, auch weil an Wochenenden weniger getestet wird. In Deutschland leben etwa neunmal so viele Menschen wie im Neun-Millionen-Einwohner-Land Israel. dpa

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