Tour de France

Radsport-Team wirbt für Wanderweg in Israel

Die Teilnahme des Teams Israel PremierTech am Peace Race ist derzeit noch nicht bestätigt. Foto: Israel Premier Tech

Tour de France

Radsport-Team wirbt für Wanderweg in Israel

»Israel – Premier Tech« tritt in diesem Jahr für den jüdischen Staat als Tourismusziel in die Pedale

von Imanuel Marcus  29.06.2023 15:33 Uhr

Wenn die erste Etappe der Tour de France am Samstag beginnt, wird ein nicht unerheblicher Teil der Welt das Spektakel auf dem Bildschirm verfolgen. Zu sehen gibt es schwitzende Rad-Profis aus 18 UCI World Tour - Teams und vier UCI Pro Tour- Teams. In Bilbao geht es los. Die erste von 21 Etappen ist hügelig und 182 Kilometer lang.

Neben den sportlichen Leistungen, werden auch die Trikots der Radsportler drei Wochen lang im Blickpunkt stehen. Die des UCI Pro Tour - Teams »Israel – Premier Tech« stechen hervor. Das Wort Israel ist Teil davon, denn das Team wirbt in diesem Jahr für den jüdischen Staat als Tourismusziel.

Israel National Trail Konkret promoten »Israel - Premier Tech«-Star Michael Woods und seine sieben Kollegen den Israel National Trail, einen 1000 Kilometer langen Wander- und Radweg, der vom Kibbuz Dan im Norden des Landes bis nach Eilat am Roten Meer führt. Für potenzielle Israel-Besucher, die Aktivurlaub bevorzugen, ist der National Trail eine interessante Herausforderung.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auf dem Wander- und Fahrradweg seien die »exotischsten Landschaften Israels« zu finden, heißt es in einer Presseerklärung. Der Trail diente nach Angaben des Teams auch als Inspiration für das Design der Trikots. Ein weißer Streifen repräsentiert demnach das Bergmassiv Hermon im Norden Israels, ein blauer Streifen die Küste und eine orangene Linie die Wüste im Süden. Auch eine Landkarte der Touristenattraktion wurde ins Design eingearbeitet.

wunderwerk Er habe die Rolle des »selbst ernannten Botschafters für Israel« übernommen, erklärte Team-Chef Sylvan Adams. »Mit der Präsentation des Israel National Trail hoffe ich, dass dieser besondere Weg, der viele der wirklich außergewöhnlichen Attraktionen Israels miteinander verbindet, bei den Hunderten Millionen Radsportfans auf der ganzen Welt, die sich die Tour anschauen, Interesse weckt und zu echten Touristenbesuchen führt«, so der kanadisch-israelische Geschäftsmann. »Sie werden nicht enttäuscht sein, denn Israel ist ein Wunderwerk aus Antike und Moderne.«

Michael Woods war ebenfalls angetan: »Ich finde, das Trikot sieht wirklich cool aus. Es ist ein echter Hingucker.« Das vom Israel Trail inspirierte Thema sei für ihn besonders interessant, »da ich Israel bereits besucht habe und das Land sehr cool fand«.

Grausamer Plan

Der Professor, der Massenmörder werden wollte

Der Akademiker plante, Hunderte Araber zu töten und viele Unterstützer zu gewinnen. Die Bar-Ilan-Universität zeigt sich »zutiefst entsetzt«

von Sabine Brandes  06.10.2026

Gaza

Hamas: Sinwars »rechte Hand« überlebt israelischen Angriff

Bei einem israelischen Luftangriff in dem Palästinensergebiet sollen am Wochenende mehrere Menschen getötet worden sein. Israel zielte auf den ranghöchsten Hamas-Führer in dem Küstenstreifen ab – doch der hat wohl überlebt

 06.10.2026

Be’eri

»Ich musste ihre Geschichte erzählen«

Dafna Gerstner hat die Hamas-Massaker überlebt und wagt einen vorsichtigen Blick in die Zukunft

von Geneviève Hesse  06.10.2026

Geiseln

Überlebt

505 Tage war Omer Shem Tov in der Gewalt der Hamas in Gaza. Seine Schilderungen zeigen, wie leicht es sich all jene machen, die bei der Bewertung des Krieges die perfide Taktik der Terroristen ausblenden

von Sabine Brandes  06.10.2026

Interview

»Wir haben Angst, dass Shani und Carolin vergessen werden«

Sonja Bohl-Dencker und Ricarda Louk leben seit dem 7. Oktober mit einer unvorstellbaren Wunde – dem Tod ihrer Töchter, die von Hamas-Terroristen ermordet wurden

von Sophie Albers Ben Chamo  06.10.2026

7. Oktober

»Ich hatte keine Ahnung, wie sehr wir gehasst wurden«

Unsere Autorin ist an der Grenze zu Gaza aufgewachsen und lebt heute in Berlin. Hier beschreibt sie, wie das Hamas-Massaker ihr Leben verändert hat – und was es mit ihr macht, dass sie und ihr Land plötzlich weltweit als genozidal verleumdet werden

von Adi Kaslasy-Way  06.10.2026

Terror

Augenzeuge der Flydubai-Attacke: »Im Cockpit war niemand«

Die Minuten nach der Gewalttat sind dramatisch: ein leeres Cockpit, ein schwer verletzter Pilot, improvisierte Fesseln, geschockte weitere Piloten unter den Passagieren. Ein Augenzeuge berichtet

 06.10.2026

Natur

Die Kraniche sind da!

Im Hula-Tal hat der alljährliche Herbstzug begonnen – Millionen weiterer Zugvögel werden in den kommenden Wochen erwartet

von Sabine Brandes  06.10.2026

Israel

Netanjahu: »Es wird keine Hamas-Herrschaft geben«

Bei dem Gedenken der Opfer des Hamas-Massakers vor drei Jahren droht der Ministerpräsident den an dem Überfall beteiligten Terroristen

 05.10.2026